Aktuelles Programm im Kino Mansarde
Von der bekanntesten Schweizer Liebesgeschichte über ein gelungenes Regie-Experiment hin zu einem eindrücklichen Dokumentarfilm über die Rückkehr des Wolfes mit anschliessendem Talk – die nächsten drei ...
Aktuelles Programm im Kino Mansarde
Von der bekanntesten Schweizer Liebesgeschichte über ein gelungenes Regie-Experiment hin zu einem eindrücklichen Dokumentarfilm über die Rückkehr des Wolfes mit anschliessendem Talk – die nächsten drei Filme bieten wie gewohnt Abwechslung und für jeden Geschmack das Richtige.
In einem Italien, das über die Rückkehr des Wolfes tief gespalten ist, begleitet der Dokufilm «Lupi Nostri» die letzten Berufsjahre von Luca Rossi. Als Wolfsforscher steht der renommierte Professor zwischen Wissenschaft und persönlicher Betroffenheit – zwischen dem Schutz der Raubtiere und der Existenzsicherung der Schäfer. Der Film folgt Rossi und den Menschen in seinem Umfeld, deren Alltag vom Wolf geprägt ist. Entstanden ist ein vielschichtiges Bild eines Konfliktes, in dem Fakten, Ängste und Emotionen untrennbar verwoben sind. Die Vorführung findet im Beisein des Regisseurs und Wildbiologen Samer Angelone statt, der selbst bei Luca Rossi promovierte – zu sehen am Donnerstag, 5. März, 19.30 Uhr.
Novum in der Schweizer Filmszene
Lilis Sommerferien in den Bergen nehmen eine unerwartete Wendung, als ihre Mutter sie drängt, Dorsday – einen Freund der Familie – um Geld zu bitten, damit ihr Vater nicht ins Gefängnis muss. Eine schicksalhafte Nacht nimmt ihren Lauf, in der Lili ihre Würde und alle bisherigen Gewissheiten zu verlieren riskiert.
Der Zürcher Regisseur Thomas Imbach ist bekannt für seine technischen Experimente. Und ein solches wagt er auch diesmal: «Nacktgeld» ist der erste Schweizer Kinofilm, der ausschliesslich im Studio mittels Virtual Production und 3D-Projektionen produziert wurde. Das Ergebnis verblüfft und fasziniert und läuft in Muri am Freitag, 6. März, um 18 Uhr.
Ein kitschiger Kracher fürs Herz
Daneli und Heidi erhalten 30 Jahre nach ihrer Trennung überraschend die Chance, in die Vergangenheit zu reisen – und so vielleicht doch noch ihr gemeinsames Glück zu finden. Viel Schweizer Heimatidylle, noch mehr Mundarthits und eine romantische Liebesgeschichte: «Ewigi Liebi» ist die Verfilmung des erfolgreichsten Schweizer Musicals, gespickt mit Ohrwürmern der letzten 30 Jahre.
Mitreissend gesungen, pfiffig gespielt und sehr unterhaltsam. Gute Laune kann getankt werden am Freitag, 6. März, um 20.30 Uhr und Samstag, 7. März, um 17 Uhr. --red