Grosser Erfolg für den Freiämter Jungschützen Fabian Hunn am Eidgenössischen Schützenfest
Es ist einer der grössten Schweizer Sportanlässe in diesem Jahr. Das Eidgenössische Schützenfest (ESF) in Chur zieht rund 35 000 ...
Grosser Erfolg für den Freiämter Jungschützen Fabian Hunn am Eidgenössischen Schützenfest
Es ist einer der grössten Schweizer Sportanlässe in diesem Jahr. Das Eidgenössische Schützenfest (ESF) in Chur zieht rund 35 000 Schützinnen und Schützen und rund 100 000 Festbesucher an. Ein paar junge Freiämter sorgten für starke Leistungen.
Seit dem 5. Juni läuft das ESF in Chur. Als Hauptschiessstand und Festzentrum dient die Schiessanlage auf dem Churer Rossboden. Zusätzlich werden 19 weitere Schiessanlagen aus verschiedenen Bündner Regionen in die Festivitäten und Schiessbetriebe eingebunden. Am kommenden Wochenende ist der grosse Abschluss mit dem Eidgenössischen Ständematch und dem Königsausstich.
«Wir waren der beste Kanton»
Am vergangenen Wochenende war der Tag der Jugend. Und dabei gab es zwei grandiose Siege für den Kanton Aargau. Der 20-jährige Ammerswiler Florian Deubelbeiss eroberte souverän den U21-Titel Gewehr 300 m. In dieser Kategorie machten 477 Jungschützen mit. Der noch nicht 14-jährige Wohler Fabian Hunn schoss im U15-Feld klar am besten mit der Pistole. Sie holten damit die Krone als Nachwuchsschützenkönig.
Stolz sagt Bernhard Kayser, Abteilungsleiter Ausbildung des Aargauer Schiesssportverbandes (AGSV): «Mit zwei von sechs Siegen waren wir am eidgenössischen Tag der Jugend in Chur der beste Kanton.»
Steiler Aufstieg für Fabian Hunn
Erst seit zwei Jahren als Pistolenschütze aktiv ist der Wohler Fabian Hunn. Im letzten Jahr begann er nach der Druckluftwaffe auch mit der Sportpistole, und dies ziemlich schnell stehend frei. Während er zu Hause vom Vater, dem Spitzenschützen Patrik Hunn, sowie von der ebenfalls als Schützin aktiven Mutter Franziska gefördert wird, ist der Badener Markus Thut sein Kadertrainer. Gezielt bauten die Betreuer das Pistolentalent auf das Eidgenössische Schützenfest in Chur auf. Nach schönen Erfolgen in der Vorbereitung gelang dem noch nicht 14-Jährigen im 21-köpfigen U15-Feld mit 173 Punkten aus 20 Schüssen das deutlich beste Qualifikationsresultat. Während Vater Patrik beim Final über 50 Schüsse im Hintergrund zunehmend zitterte, bewahrte Sohn Fabian Hunn im Schiessstand die nötige Ruhe. Nach harzigem Beginn reduzierten seine Betreuer den Lichtfilter, womit der einzige Aargauer in diesem Feld sofort besser traf.
Vater Patrik Hunn: «Dieser Erfolg ist kein Zufall»
Im Final kamen nur Volltreffer in die Wertung. Hunn schoss sich von Passe zu Passe unter den acht Finalisten nach vorne. Am Schluss lag er mit 14:12 Volltreffern vor dem Thurgauer Tim Plecas. Welche Erlösung dies für Vater Patrik Hunn war, zeigte die anschliessende Szene, als er seinen Sohn innig in die Arme schloss. «Dieser Erfolg ist kein Zufall», so der Vater. «Wir haben in den letzten Monaten einen beträchtlichen Trainingsaufwand betrieben.»
Weitere Freiämter
Am Tag der Jugend am «Eidgenössischen» in Chur gab es weitere Top-Leistungen von Freiämter Jungschützinnen und Jungschützen. Eine Übersicht: Gewehr, 300 m, U21 (477 Klassierte): 31. Loris Meier (Boswil). 44. Noah Suter (Unterlunkhofen). – U15 (212): 33. Yannick Podsiadlo (Unterlunkhofen). 34. Tobias Schmid (Boswil). Das ESF 2026 endet am Sonntag. --red/pd