Die Sereal Bremgarten entlässt ihre Drittklässler in die Arbeitswelt
Am Mittwochabend hiess es für die Schülerinnen und Schüler der dritten Sek und Real in Bremgarten Abschied nehmen. Mit etwas Wehmut und vielen Umarmungen trennten sie sich von ...
Die Sereal Bremgarten entlässt ihre Drittklässler in die Arbeitswelt
Am Mittwochabend hiess es für die Schülerinnen und Schüler der dritten Sek und Real in Bremgarten Abschied nehmen. Mit etwas Wehmut und vielen Umarmungen trennten sie sich von ihren Klassenlehrpersonen, die sie drei Jahre lang begleitet hatten. Mit atemberaubenden Darbietungen, Gesangseinlagen und viel Applaus ging ihre Zeit im Isenlauf zu Ende.
«Es liegt etwas in der Luft», begann die zuständige Schulleiterin Barbara Bircher ihre Rede an die Abschlussklassen zu Beginn des Abends. Tatsächlich hatte der Abend einiges zu bieten. «Dort, wo Spannung entsteht, beginnt etwas Neues», fuhr Barbara Bircher in ihrer Rede fort und durfte dann mit Freude die Spannung spüren, die im Bremgarter Casinosaal in der Luft lag.
Den Eltern und Verwandten wurde eine abwechslungsreiche Show geboten, mit Tanz, Musik und viel Humor. Organisiert hatten die Feier die Schülerinnen und Schüler selbst unter der Anleitung von Patrick Annen. «Ich bin sehr stolz und erleichtert», erklärte Barbara Bircher nach der Feier. Der Schulleiterin war es wichtig, dass die Absolventen vor ihrem Übergang in die Berufswelt oder an eine weiterführende Schule noch einmal im Mittelpunkt stehen konnten. Tatsächlich nutzten viele diese Chance und bereicherten die Show mit Tanzaufführungen, Gesangseinlagen, Turndarbietungen oder Poetry Slam. Ein jeder präsentierte sein Talent und seine Leidenschaft, sodass Schule und Noten bei diesem Abend in den Hintergrund rücken konnten.
Gute Unterstützung
Durch die emotionalen Abschiede und die ausgelassene, ungezwungene Atmosphäre war gut ersichtlich, wie wichtig den Schülerinnen und Schülern ihre Lehrpersonen waren. Vor allem die Klassenlehrpersonen waren während den drei Jahren wichtige Bezugspersonen für die Jugendlichen und unterstützten sie tatkräftig auf ihrem Weg und dem Einstieg in die Arbeitswelt. «Unsere Lehrer zeigten grosses Engagement, und die Schülerinnen und Schüler geben aber auch viel zurück», erklärte Barbara Bircher. Es sei wie bei einem Astronauten, der die Rakete verlässt, man verlasse die vertraute Umgebung, erzählte die Schulleiterin in ihrer Rede im guten Gewissen, dass die Sereal ihre Absolventen gut auf das vorbereitet hat, was ausserhalb dieser vertrauten Umgebung auf sie wartet. Natürlich waren die drei Jahre nicht nur einfach für die Lernenden und Lehrenden. «Es gab auch immer wieder Reibereien», gab Barbara Bircher zu.
Einige Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich bei ihren Lehrpersonen für lange Unterrichtslektionen zu revanchieren, und nahmen sie mit kecken Reimen in einer Poetry-Slam-Session auf die Schippe. Auch die Eltern und Verwandten wurden an diesem Abend gefordert und mussten sich der «Abschlussprüfung» stellen. Dieses unterhaltsame Spiel erforderte von den Anwesenden im Publikum nicht nur schnelles Denken, sondern auch Zielgenauigkeit und eine gute Kommunikationsfähigkeit. Doch natürlich konnte den Absolventen für diese kleine Revanche niemand böse sein. Lehrpersonen und Publikum nahmen sie mit Humor entgegen. Schlussendlich war deutlich zu sehen, dass über die drei Jahre die Verbundenheit der Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrpersonen alle Reibereien klar überwiegt. --ssr