Neujahrsapéro in Sarmenstorf
Die Sarmenstorfer starteten am Sonntagmorgen gemeinsam ins neue Jahr. Dazu hatte Ammann Mäni Baur zwei Tipps für die
Bevölkerung bereit.
Das schreckliche Ereignis von Crans-Montana bewegt die Schweiz ...
Neujahrsapéro in Sarmenstorf
Die Sarmenstorfer starteten am Sonntagmorgen gemeinsam ins neue Jahr. Dazu hatte Ammann Mäni Baur zwei Tipps für die
Bevölkerung bereit.
Das schreckliche Ereignis von Crans-Montana bewegt die Schweiz auch Tage später noch. Aus diesem Grund gab es am traditionelle Apéro am Sonntagmorgen eine Schweigeminute.
Aber auch in Sarmenstorf selbst kam es kurz vor Weihnachten zu einem Grossbrand, bei dem eine Familie ihr ganzes Hab und Gut verlor. «Viele von ihnen kennen dieses alte Gebäude und die Menschen, die darin wohnten. Jetzt gingen ganz viele Erinnerungen in Rauch auf. Es braucht nun einen Neuanfang, zu dem wir viel Kraft wünschen», schaute Gemeindeammann Mäni Baur auf das Ereignis zurück. Und dankte der Feuerwehr für ihr entschlossenes Eingreifen, mit dem Schlimmeres verhindert wurde.
Viele Projekte am Laufen
Auch die globalen Konflikte machen den Menschen zu schaffen. Und die Aktion der USA in Venezuela macht wenig Hoffnung, dass das neue Jahr friedlicher wird als das alte. «All diese Ereignisse zeigen, wie hilflos man manchem ausgeliefert ist. Wir sollten dankbar, zufrieden und tolerant sein und aufhören, unsere eigenen, kleinen Probleme für so wichtig zu nehmen», so Baur weiter. Gleichzeitig erinnert er daran, dass Sarmenstorf Vieles am Laufen ist. So konnte man im vergangenen Jahr die Projekte Zelgli und die Sanierung Bergmatten starten und die Projekte Schulhäuser, BNO und Markstrasse vorantreiben. Und das erste Jugendfest nach neun Jahren brachte während dreier Tage Alt und Jung zusammen.
Schliessfächer kontrollieren
Zum Schluss hatte Mäni Baur noch zwei nicht ganz ernst gemeinte Tipps für die Bevölkerung bereit. Er erinnerte daran, dass die AEW den Niedertarif abgeschafft hat. «Ihr müsst euer Wäsche also künftig nicht mehr nachts machen», so sein Ratschlag. Und dann kam er auf den spektakulären Einbruch in einer deutschen Bank zu sprechen, bei dem alle Schliessfächer aufgebrochen wurde. Es zeige, dass diese eben nicht so sicher sind wie viele meinen. «Vielleicht sollten sie mal kontrollieren, was sich in ihrem Schliessfach befindet. Und überlegen, ob sie es weiter dort belassen wollen», riet Baur schmunzelnd. Bevor der auf den traditionellen Wettbewerb hinwies und das Buffet für eröffnet erklärte. --chh