Worauf ich mich 2026 freue: Marc Taeschler
Der Sarmenstorfer ist ein innovativer Unternehmer. Er betreibt in Sarmenstorf und in Bettwil seine «smaak! fresh»-Läden und hat in seiner Wohngemeinde auch eine Weinbar eröffnet.
Als Erstes ...
Worauf ich mich 2026 freue: Marc Taeschler
Der Sarmenstorfer ist ein innovativer Unternehmer. Er betreibt in Sarmenstorf und in Bettwil seine «smaak! fresh»-Läden und hat in seiner Wohngemeinde auch eine Weinbar eröffnet.
Als Erstes wünsche ich Euch allen ein gesundes, gfreuts und erfolgreiches Jahr 2026. Meine Hoffnung war gross, dass das neue Jahr friedlicher und dynamischer beginnen würde als 2025. Doch der Auftakt verlief alles andere als verheissungsvoll – holpriger sogar als der Lindenplatz in Sarmenstorf. Besonders das Drama von Crans-Montana in der Silvesternacht hat mich tief berührt und nachdenklich gestimmt. Tragischerweise verloren mindestens 40 junge Menschen ihr Leben, weit über 100 Personen wurden schwer verletzt – nur weil die Sicherheit der Gäste nicht genügend priorisiert wurde.
Wir müssen darauf vertrauen können, dass unsere Kinder und Jugendlichen in Schule, Hobbys und Freizeit sicher aufgehoben sind. Dieses Vertrauen wurde massiv enttäuscht. Doch nicht nur Einzelpersonen tragen Verantwortung – auch die Behörden müssen sich fragen lassen, wo Kontrollen fehlten und Risiken übersehen wurden.
Trotz allem positiv ins neue Jahr blicken
Und als wäre das nicht genug, sorgt auch die selbst ernannte Friedenstaube aus Washington für Irritationen. Er wollte den Krieg in der Ukraine beenden – stattdessen greift er zu fragwürdigen Mitteln. Die Geschichte hat gezeigt, wohin solche Alleingänge führen können.
Trotz all dieser nationalen und internationalen Tragödien stimmt mich das kommende Jahr positiv. Ich werde für meinen Teil versuchen, jeden Ort ein wenig besser zu verlassen, als ich ihn angetroffen habe. Ebenso freue ich mich enorm auf viele spannende Begegnungen im Laden und in der «smaak!-winebar». Diese persönlichen Gespräche sind unglaublich wertvoll und bereichernd. Gerade in dieser digitalen Welt braucht es Räume für direkte Begegnungen, um zu diskutieren und zu philosophieren. Dieser Austausch ist wichtig – Meinungsvielfalt bereichert unser Umfeld.
Fazit: Der Start ins Jahr 2026 macht deutlich, wie fragil Sicherheit, Verantwortung und Vertrauen geworden sind. Tragödien und politische Fehlentscheide dürfen nicht folgenlos bleiben. Es braucht mehr Verantwortungsbewusstsein – im Kleinen wie im Grossen.
Marc Taeschler