Neuer Pausenplatz der St. Josef-Stiftung wurde eingeweiht
Lachen, Musik und fröhliche Stimmen erfüllten am Donnerstag das Areal der St. Josef-Stiftung und der Heilpädagogischen Schule in Bremgarten. Mehrere Hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene ...
Neuer Pausenplatz der St. Josef-Stiftung wurde eingeweiht
Lachen, Musik und fröhliche Stimmen erfüllten am Donnerstag das Areal der St. Josef-Stiftung und der Heilpädagogischen Schule in Bremgarten. Mehrere Hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene feierten gemeinsam die Einweihung des neuen Pausenplatzes beim Schulhaus Josef.
Das Sommerfest wurde zu einem eindrücklichen Zeichen gelebter Inklusion – und zu einem Tag, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Bereits die offizielle Einweihungsfeier machte deutlich, welche Bedeutung dem neuen Pausenplatz zukommt. Begrüsst wurden die Gäste von Vanessa Vetsch, Leiterin des Organisationskomitees Sommerfest.
In ihrer Ansprache würdigte sie den grossen Einsatz aller Beteiligten und die Zusammenarbeit, die das Projekt ermöglicht hatten. Stadträtin Claudia Bamert hob die Bedeutung von Begegnungsorten hervor, an denen Gemeinschaft entstehen und wachsen könne. Unter den Gästen befanden sich zudem Mitglieder des Stiftungsrates, der Architekt des Pausenplatzes Angelo Hug sowie Vertreter von Schule und Stadt.
Lebendige Festmeile
Bald schon verwandelte sich das Gelände in eine lebendige Festmeile. Rund 40 Stände luden zum Mitmachen, Ausprobieren und Entdecken ein. Überall wurde gelacht, gespielt und gestaunt. Kinder flitzten von einer Attraktion zur nächsten, Jugendliche stellten ihr Geschick unter Beweis und Erwachsene nutzten die Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche.
Besonderes Interesse weckte ein Jurtenzelt, in dem eine Mitarbeiterin ihre mongolischen Wurzeln und die Kultur ihrer Heimat vorstellte. Daneben gehörten die Bull-Riding-Hüpfburg, Fahrten mit Ross und Wagen, Schminkangebote sowie weitere Erlebnisstände zu den beliebtesten Attraktionen. Das Festgelände bot an jeder Ecke neue Entdeckungen.
Beim gemeinsamen Mittagessen im grossen Festzelt sassen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, Familien, Mitarbeitende und Gäste an langen Tischen zusammen, liessen sich Spaghetti und Desserts schmecken und genossen die fröhliche Atmosphäre. Sichtbar wurde dabei, was Inklusion im Alltag bedeutet: ein selbstverständliches Miteinander, bei dem Unterschiede in den Hintergrund treten.
Grosser Einsatz der Mitarbeitenden
Dass dieser Tag so reibungslos verlief, war dem grossen Einsatz der Mitarbeitenden der Heilpädagogischen Schule und St. Josef-Stiftung zu verdanken. Sie betreuten Stände, organisierten die Verpflegung, halfen Gästen und sorgten hinter den Kulissen dafür, dass alles funktionierte. Praktisch die gesamte Belegschaft war am Fest beteiligt und machte den Anlass zu einem Gemeinschaftswerk.
Für staunende Gesichter sorgte Zauberer Dan White mit seinen Kunststücken. Den musikalischen Schlusspunkt setzte Andrew Bond. Seine Lieder brachten Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Mitsingen, Klatschen und Tanzen. Der neue Pausenplatz wird künftig ein zentraler Treffpunkt auf dem Areal sein. Bereits an seinem ersten offiziellen Tag zeigte sich, wofür er geschaffen wurde: als Ort der Begegnung, der Freude und des gelebten Miteinanders.
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