Vom Pensionär und dem Goldjungen
15.05.2026 Wohlen, SportEinfach aussergewöhnlich
Ein Abend der Gegensätze bei der Ehrung «Freiämter Sportler des Jahres 2025»
Hype und Stille, Freude und Trauer, Eltern und Kinder. Die Sportler-Ehrung erlebte viele Gegensätze.
...Einfach aussergewöhnlich
Ein Abend der Gegensätze bei der Ehrung «Freiämter Sportler des Jahres 2025»
Hype und Stille, Freude und Trauer, Eltern und Kinder. Die Sportler-Ehrung erlebte viele Gegensätze.
Stefan Sprenger
Die 37. Ehrung «Freiämter Sportler des Jahres 2025» war aussergewöhnlich. Dafür gibt es einige Gründe. Mit Alessandro Vogt gewinnt ein absoluter Shootingstar in der populärsten Sportart. Der Wohler holt sich den Preis kurz vor dem Cupfinal mit dem FC St. Gallen, der Fussball-WM (wo er vielleicht dabei ist) und seinem Wechsel in die Bundesliga. Ebenfalls besonders: Mit Urs Huber wird eine Schweizer Radsport-Legende geehrt. Huber ist zudem Rekordteilnehmer dieser Wahl (er war 12-mal nominiert).
Ebenfalls einzigartig: Von allen aktiven Sportlern war ein Elternteil an der Ehrung dabei. Das kommt nicht von ungefähr, denn Marcel Leutert (Koryphäe der RS Freiamt) wie auch Roland Vogt (Ex-FC-Wohlen-Spieler, heutiger Gemeindeammann Wohlens) prägten ihre Söhne auf ihrem sportlichen Erfolgsweg. Fussballerin Alayah Pilgrim konnte nicht dabei sein, weil sie mit der AS Rom im Saison-Endspurt steckt.
Ihre Mama Tanja Pilgrim – die ihre Tochter ebenfalls stark prägte – war eine tolle Stellvertretung.
Über der Ehrung im «Sternen» in Wohlen lag ein dumpfes Gefühl der Trauer. Denn Schwingerboss Stefan Strebel, der überraschend verstorben war, war grosser Fan dieser Wahl. An jenem Abend war er omnipräsent.
Bei der Ehrung zum «Freiämter Sportler des Jahres» sorgten zahlreiche Videobotschaften für ganz viel Freude
Entdecker, Weggefährten, Teamkumpels und einstige Rivalen: Die Videobotschaften an die geehrten Sportler machten ganz viel Spass und sorgten für schöne Emotionen.
Stefan Sprenger
«Wow, damit hätte ich nicht gerechnet.» Marathon-Mountainbiker Urs Huber aus Jonen findet die Videobotschaften an ihn «einfach toll». Auch Fussballer Alessandro Vogt freut sich über die Video-Nachrichten, die an der Ehrung über den Bildschirm flimmern. «Überraschend und cool», meint der Sieger der Sportlerwahl. Bei Ringer Nino Leutert gab es viel zu lachen. «Das sind einfach geile Typen. Diese Videos haben mich sehr gefreut.» Die Sportredaktion sagt Danke, denn alle angefragten Personen waren sofort dabei. Hier ein kleiner Überblick über die Videos und Aussagend darin:
Goran Karanovic wurde 2013 zum «Freiämter Sportler des Jahres» gekürt. Auch der Dottiker (der heute in Wohlen wohnt) hat eine Vergangenheit beim FC Wohlen, auch er war Stürmer, auch er war damals (2013) beim FC St. Gallen. Er richtet folgende Worte an Alessandro Vogt: «Ich möchte dir gratulieren. Du hast ganz viel Arbeit, Schweiss und Glauben an dich investiert. 2013 durfte ich auch gewinnen, als St. Galler, als Wohler, so schliesst sich der Kreis. Du hast kürzlich den Golden Award der Swiss Football League erhalten, bist unter den besten 11 Spielern der Liga, das heisst viel und kommt nicht von ungefähr. Du bist ein Goldjunge. Bleib wie du bist, ändere dich nicht – und gib Gas.»
Die früheren FC-Wohlen-Teamkumpels Noah Jappert, Javi Gabathuler und Noel Romano meldeten sich per Video bei Vogt: «Du bist ein waschechter Wohler. Bleib, wie du bist. Viel Glück in der Bundesliga. Hopp Wohle.»
Alban Pnishi, Captain des FC Wohlen, wurde 2015 zum Sportler des Jahres gekürt (und war der letzte Fussballer, der die Wahl gewann). Der einstige Teamkumpel von Alessandro Vogt sagt: «Gratulation zu diesem Titel. Freiämter Sportler des Jahres zu sein, ist eine coole und grosse Sache. Du hast dir das absolut verdient. Ich weiss das aus eigener Erfahrung. Du hast dein Ding durchgezogen. Seit damals beim FC Wohlen, als ich dich unbekümmerten 17-Jährigen erlebt habe, hast du überzeugt auf ganzer Linie – bis heute. Bleib dran. Ich bin überzeugt, dein Weg geht noch weiter.
Ryzsard «Koko» Komornicki war sein Trainer beim FC Wohlen und gilt auch als Entdecker von Alessandro Vogt (auch wenn Komornicki dies anders sieht). Der frühere polnische Nationalspieler sagt: «Ich habe dich zwei Jahre lang beim FC Wohlen erlebt. Ich habe viel von dir verlangt, du hattest wohl keine einfache Zeit mit mir. Aber du warst engagiert, hast alles umsetzen wollen und hast grossen Willen gezeigt. Die Qualität hattest du schon damals. Aber dass du gleich so durchstarterst in der Super League und nun in die Bundesliga wechselst, das habe ich also nicht gedacht. Du hast nun den entscheidenden Schritt gemacht und stehst am Anfang einer grossen Karriere. Ich wünsche dir viel Erfolg, viel Gesundheit – und arbeite weiter an dir! Jeden Tag.»
Samuel Scherrer meldete sich für Ringer Nino Leutert. Der Willisauer, der zu den erfolgreichsten Schweizer Ringern der heutigen Zeit zählt, ist zudem persönlich mit Leutert verbandelt. Seine Schwester Michelle Scherrer ist die Partnerin von Leutert. Samuel Scherrer sagt mit viel Schalk: «Ciao Nino, du bist eh schon ein halber Willisauer, deshalb gratuliere ich dir – auch als Hobby-Schwager – sehr gerne zum Titel. Als langjähriger Nationalkaderkollege und Zimmerbuddy sowieso. Ich freue mich – mehr als meine Schwester – auf unsere weiteren gemeinsamen Trainingslager und Wettkämpfe».
Randy Vock, Freiämter Sportler des Jahres 2014, Ringer-Ikone und EM-Bronzegewinner, schickt ein Video aus den Familienferien in Ägypten, wo er mit seinen Kids am Ringen ist. Vock sagt zu Nino Leutert: «Ich kann mich erinnern, als du auch so ein kleiner Pfupf warst – und heute bist du Freiämter Sportler des Jahres. Ich wünsche dir nur das Beste für die Zukunft.»
Die Teamkumpels der RS Freiamt machen geschlossen ein kurzes, aber enorm lustiges Video. Saya Brunner spricht: «Wir gratulieren dir Nino. Auch wenn du von ennet der Reuss kommst und eine Willisauer Freundin hast, sind wir dennoch froh, dass du ein Freiämter bist.» Mit einem lauten «Team Freiamt» wird abgeschlossen.
Christoph Sauser, Olympia-Medaillengewinner und Schweizer Mountainbike-Legende, wusste genau, welche Worte er an Urs Huber richtet: «Ciao Urs. Du Pensionär. Wir hatten coole Fights, beispielsweise an der Cape Epic oder dem Grand-Raid-Rennen. Mann, da hast du mir immer wehgetan.
Ich hätte dieses Rennen gerne mal gewonnen aber du warst mir immer vor der Nase. Ich hoffe, wir sehen uns bald mal und können gemeinsam ein Bier trinken.»
Alban Lakata, der Österreicher, der den Übernamen «Albanator» hat, lieferte sich zahlreiche Duelle mit Urs Huber, war aber auch eine Zeit lang sein Teamkumpel beim Bulls-Team. Lakata, ein wahrlich aufgestellter Zeitgenosse, sagt: «Hallo Urs. Wie gehts dir in der Pension? Ist es dir schon langweilig? Du bist auf alle Fälle immer brutal abgegangen. 20 Jahre lang haben wir gemeinsam Rennen gefahren und hatten legendäre Fights. Ich erinnere mich gerne zurück. Beim Grand Raid denke ich immer an dich. Du warst immer ein super Sportsmann und ein toller Teamkollege. Es war eine schöne Zeit. Diese Ehrung hast du dir wahrlich verdient. Geniess die Zeit in der Pension.»
«Unglaublich, was ihr jeden Tag leistet»
Tanja Pilgrim, Marcel Leutert und Roland Vogt waren allesamt dabei und mächtig stolz auf ihre erfolgreichen Kinder
Eine wunderbare Besonderheit gab es an der Ehrung zum Freiämter Sportler des Jahres. Alle Eltern der Sportler, die es auf das Podest schafften, waren vor Ort dabei. Ihre Reden waren emotional und berührend.
Die Begleitpersonen waren nicht die Eltern. Fussballer Alessandro Vogt nahm den besten Kumpel Maurizio de Icco mit. Ringer Nino Leutert kam mit Freundin Michelle Scherrer und Marathon-Mountainbiker Urs Huber hatte seine Freundin Corinne Furrer dabei. Dazu kam Tanja Pilgrim (Mutter von Fussballerin Alayah Pilgrim, die nicht dabei sein konnte) als wunderbare Stellvertretung an die Ehrung.
Vogt: «Eine schöne Geschichte»
Die Sportredaktion sorgte dafür, dass Marcel Leutert (Papa von Nino) und Roland Vogt (Papa von Alessandro) im Verlauf des Abends auch im «Sternen» auftauchten. Beide sind nicht «nur» Väter der erfolgreichen Sportler. Marcel Leutert war einst auch Ringer und erfolgreicher Trainer der RS Freiamt. Roland Vogt – Wohlens Gemeindeammann – war einst auch Fussballer und begleitete seinen Sohn eng auf dessen Karriere. Alle drei Elternteile waren gigantisch stolz.
Tanja Pilgrim sagte: «Man sieht oft nur die schönen Dinge. Doch es ist auch viel Verzicht. Viel Leiden. Alayah musste stets dranbleiben und kämpfen. Sie hat es geschafft, auch dank viel Support von allen Seiten. Die ganze Familie ist sehr dankbar für alle Menschen, die Freude haben an ihrem Weg und ihren Leistungen. Danke für das Mitfiebern.» Roland Vogt fühlt sich geehrt und findet es schön, dass er an der Ehrung dabei sein darf. «Gratulation an alle Sportler. Besonders freut mich, dass ein Fussballer aus Wohlen gewinnt. Und dann ist es noch mein eigener Sohn. Besser geht nicht. Das ist eine schöne Geschichte. Die ganze Familie, die Mutter, die Schwestern, alle sind sehr stolz auf Alessandro.» Wohlens Gemeindeammann erzählt, dass der Weg seines Sohnes nicht immer einfach war. «Es ging nicht immer vorwärts und nach oben. Gewisse Trainer haben sein Talent nicht erkannt. Aber er ist stets seinen Weg gegangen. Alessandro fiel nicht auf mit seiner Technik und Jonglier-Künsten, er hat aber andere Qualitäten. Ehrgeiz. Willen. Den Biss, mehr zu machen als andere. Am Ende hat sich das ausgezahlt.» Wobei von Ende keine Rede sein kann, wie Vogt sagt: «Sein Weg ist noch lang. Und Hoffenheim der richtige Schritt. Ich hoffe, dass er bodenständig und demütig bleibt. Was mich ebenfalls wahnsinnig stolz macht: Alessandro ist ein fairer Spieler und er kommt gut an bei den Menschen.» So erhält Roland Vogt stets positive Rückmeldungen, vor allem aus Wohlen. «Viele Wohler schauen wegen ihm die Spiele des FC St. Gallen. Einige achten sich sogar jetzt schon, was Hoffenheim in der Bundesliga so macht. Das ist schon cool. Lieber Alessandro, bleib so, wie du bist. Wir sind alle stolz.»
Leutert: «Tränen vergossen»
Marcel Leutert, Ringerpapa, meint: «Ich bin sehr stolz auf meine Söhne, Nino und Nils. Es ist unglaublich, was ihr jeden Tag leistet. Das gilt wohl für alle Sportler hier. Ich weiss, was es braucht, um auf diesem Ringer-Niveau international zu bestehen. Es ist brutal hart. Doch Nino hat den Biss, jeden Tag. Auch sein Bruder. Ich habe schon manch Träne wegen meinen Söhnen vergossen. Auch weil ich weiss, was ihr alles für den Erfolg gebt. Und manchmal eben nichts rausspringt. Hut ab vor dem, was ihr tagtäglich leistet. Alles für unseren Herzenssport Ringen, für die RS Freiamt, für unsere Familie. Danke. Bleibt dran. Mit Freude.» --spr
«Geniesst jede Minute»
«Freiämter Sportler des Jahres»: Die geehrten Sportler sind voller Dankbarkeit
Das gab es noch nie: Alle ausgezeichneten Sportler halten eine kurze Rede, nachdem sie ihren Pokal erhalten haben. Der grosse Sieger Alessandro Vogt zeigte dabei, wie wichtig ihm seine Wurzeln sind. «Ich weiss, woher ich komme», sagte der Shootingstar des Schweizer Fussballs.
Stefan Sprenger
Dieser spontane Szenenapplaus spricht für sich. Alessandro Vogt verlässt nach dem Hauptgang im Restaurant Sternen den Saal im oberen Stock. Als er die Treppe hinuntergeht, erblickt er seinen Vater Roland Vogt, der auf seinen Überraschungsauftritt an der Ehrung wartet. Die Überraschung ist damit dahin, was nicht weiter tragisch ist. Alessandro Vogt – der Shootingstar des Schweizer Fussballs und neuer Sportler des Jahres im Freiamt – geht in das Restaurant, um seinen Vater zu begrüssen. Der «Sternen» ist an diesem Donnerstagabend gut gefüllt. Auch Walter Dubler, früherer Gemeindeammann, ist vor Ort. Und es entbrennt ein spontaner und langer Szenenapplaus für Alessandro Vogt, dazu laute «Bravo»- und «Mer send stolz»- Rufe. Eine schöne Szene, die Alessandro Vogt beweist, wie gross die Wertschätzung aus der Heimat für seine sportlichen Höchstleistungen ist.
Gewohnt bodenständig und sympathisch
Wenig später ist die Ehrung und der 21-Jährige erhält den Pokal. Der frühere FC-Wohlen-Spieler hat einen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Im Sommer 2025 unterschrieb er seinen ersten Profivertrag beim FC St. Gallen und erzielte seither in der Super League 15 Tore, trifft auch in der U21-Nati. Er überraschte und verblüffte mit seinen Leistungen die Fussballschweiz. Im Sommer wechselt der Stürmer zudem in die Bundesliga zu Hoffenheim.
Er ist ein absolut würdiger «Freiämter Sportler des Jahres». Gerührt von den lobenden Worten der Sportredaktion nimmt er den Pokal entgegen und sagt: «Mega. Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich diesen Preis gewonnen habe in meiner Heimat.» Vogt zeigt sich gewohnt bodenständig und sympathisch, bedankt sich mehrmals und meint am Ende seiner kurzen Ansprache: «Ich weiss, woher ich komme. Die Wertschätzung aus meiner Region bedeutet mir viel. Schön, dass ihr alle hier seid. Ich freue mich sehr.» Vogt untermauert seine Verbindung zur Heimat mit seiner Begleitperson. Es ist Maurizio De Icco, Fussballer beim FC Wohlen und bester Freund von Vogt.
Cupfinal für Pilgrim und Vogt
Vogt ist der Sieger, Vogt darf als Letzter vor den anwesenden Jury- und Redaktionsmitgliedern, vor Sportlern und deren Begleitungen sprechen. Vor ihm halten alle geehrten Sportler eine kurze Ansprache. Etwas, was es bei der Ehrung des «Freiämter Sportlers des Jahres» so noch nie gegeben hat.
Den Stein ins Rollen bringt Tanja Pilgrim, die Mutter von Profifussballerin Alayah Pilgrim. Eigentlich wäre sie in Rom auf Besuch bei ihrer Tochter, doch spontan krempelt sie die Reise um – und konnte an der Ehrung zum «Freiämter Sportler des Jahres» als Stellvertretung dabei sein. Die Mama vollführt bei der Pokalübergabe eine sympathische Ansprache (siehe Text zu den Eltern der Sportler). Und Alayah Pilgrim, die den 3. Rang gewinnt, meldet sich per Videobotschaft aus Rom: «Ich wäre gerne dabei», sagt Alayah Pilgrim, die mit der AS Rom vor Kurzem den Titel in Italien gewann. «Aber wir haben noch ein wichtiges Cupspiel und es war mir leider nicht möglich, spontan in die Heimat zu kommen», so die Stürmerin, die sich ihre Auszeichnung besonders durch das Sommermärchen 2025 des Schweizer Nationalteams an der Heim-EM im eigenen Land verdient. Pilgrim erzielt damals das 2:0 gegen Island – und bringt die ganze Fussballschweiz zum Ausrasten. Am 24. Mai spielt sie mit Rom den Cupfinal gegen Juventus Turin. Apropos: Auch Vogt und der FC St. Gallen kämpfen an diesem Tag um den Schweizer Cuptitel gegen den FC Stade Lausanne-Ouchy.
Der Marathonmann und der Ringerprinz
Nino Leutert von der Ringerstaffel Freiamt holt sich den 2. Rang. Der Ringerprinz der RS Freiamt, der im letzten Jahr die Bronzemedaille an der Militär-WM gewinnt und national unschlagbar ist, sagt mit dem Pokal in der Hand: «Ich bin super dankbar für diesen Preis. Das Ringen ist eine Randsportart. Aber nicht hier im Freiamt, hier kennt es jeder, hier ist die Wertschätzung gross. Und das freut mich enorm», sagt der 27-Jährige.
Last, but not least: Urs Huber, der Marathonmann aus Jonen, der den Spezialpreis als schönen Endpunkt seiner unglaublichen Karriere erhält. Der frühere Profi-Marathonmountainbiker gewinnt über 100 Rennen. «Ich habe weiche Knie. 19 Jahre lang habe ich den Sport mit purer Freude gemacht. Aber alles ist irgendwann vorbei», so der 40-Jährige. «Ich hatte die Zeitung und die ganze Region stets im Rücken. Das war für meine Karriere enorm wertvoll und wichtig. Danke für alles. Danke für diese Auszeichnung. Und den jungen Sportlern am Tisch möchte ich eines sagen: Viel Erfolg. Viel Freude. Und geniesst jede Minute.»












