Mit dem Referendum zur Stellenerhöhung in der Gemeindeverwaltung steht Berikon vor einer Grundsatzfrage: Wollen wir Strukturen erst dann anpassen, wenn sie nicht mehr tragen? Oder dann, wenn die Grenzen sichtbar werden?
Die bisherigen Erfahrungen mit dem ...
Mit dem Referendum zur Stellenerhöhung in der Gemeindeverwaltung steht Berikon vor einer Grundsatzfrage: Wollen wir Strukturen erst dann anpassen, wenn sie nicht mehr tragen? Oder dann, wenn die Grenzen sichtbar werden?
Die bisherigen Erfahrungen mit dem Verwaltungsleitermodell fallen überwiegend positiv aus. Die Kosten der Stelle konnten durch Kosteneinsparungen an anderer Stelle mehrheitlich wieder eingespielt werden. Gleichzeitig ist klar geworden, dass die heutige personelle Ausgestaltung eine Übergangslösung ist. Die Führung der Verwaltung, strategische Koordination und operative Aufgaben lassen sich nicht dauerhaft in Personalunion erledigen, ohne Risiken einzugehen. Ausfälle, Verzögerungen oder Know-how-Verlust wären die Folge.
Die beantragte Stellenerhöhung ist deshalb Ausdruck von Verantwortung. Sie reduziert Redundanzen, erhöht die Planungssicherheit und stellt sicher, dass die Verwaltung auch bei steigenden Anforderungen stabil funktioniert. Dass in den vergangenen Jahren gleichzeitig Effizienzsteigerungen und Einsparungen erzielt wurden, zeigt, dass hier mit Augenmass vorgegangen wird. Wer die Vorlage nicht nur anhand von Parolen beurteilen möchte, sollte die Informationsveranstaltung am 12. Februar um 19 Uhr im Berikerhus (Probelokal) besuchen. Dort werden die Hintergründe und finanziellen Auswirkungen transparent aufgezeigt und eingeordnet. Eine Gemeinde lebt davon, dass sie vorausschauend handelt. Die Vorlage bietet dafür eine solide Grundlage. Stimmen Sie Ja zur Stellenplanerhöhung.
Nelly Meier, Präsidentin, die Mitte Berikon, Komitee «Gemeinsam und engagiert für Berikon»