«Gmeind» in Oberrüti am 20. November
Was vor einem Jahr angekündigt wurde, soll nun Realität werden. Der Oberrüter Gemeinderat beantragt eine Erhöhung des Steuerfusses – von 114 auf 119 Prozent.
Der Gemeinderat ...
«Gmeind» in Oberrüti am 20. November
Was vor einem Jahr angekündigt wurde, soll nun Realität werden. Der Oberrüter Gemeinderat beantragt eine Erhöhung des Steuerfusses – von 114 auf 119 Prozent.
Der Gemeinderat nimmts in der Broschüre unter dem Traktandum Budget sofort vorneweg: «Die momentane finanzielle Lage der Gemeinde ist nach wie vor sehr angespannt.» Hohe gebundene Ausgaben, Abschreibungen, hohe Schülerzahlen und die allgemeine Inflation: die Erfolgsrechnung ist vielseitig und stark belastet. Das zeigt auch ein Blick ins Budget fürs kommende Jahr. Dieses zeigt einen Aufwandüberschuss von 368 750 Franken. Und das, obwohl der Steuerfuss von 114 auf 119 Prozent erhöht wurde.
Laut Gemeinderat dringend
Auch dazu spricht der Gemeinderat Klartext: «Wir erachten die Erhöhung des Steuerfusses, wie bereits vor einem Jahr angekündigt, als dringend notwendig, um den finanziellen Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.» Der Finanzplan belege dies. Zudem sehe die kantonale Empfehlung vor, dass die Nettoschuld pro Einwohner nicht mehr als 2500 Franken betragen dürfe. «Ohne die zusätzlichen Steuereinnahmen würden diese Jahr 2034 auf über 5100 Franken anwachsen» hält der Gemeinderat weiter fest. --ake
Traktanden
Die Einwohnergemeindeversammlung findet am Mittwoch, 20. November, 19.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle statt. Das sind die Traktanden: 1. Protokoll. – 2. Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an Andrey (Russland) und Sohn Daniil Rayabov (Ukraine). – 3. Kredit von 440 000 Franken für den Generellen Entwässerungsplan Generation 2. – 4. Budget mit einem Steuerfuss von 119 Prozent. – 5. Verschiedenes.