Roger Wetli, Redaktor.
Trotz weniger Besuchern schrieb der Verein «Kultur und Begegnung Aula» (qba) von Oberwil-Lieli in der vergangenen Saison eine «schwarze 0». Dies allerdings nur dank Geldern von Gönnern und der ...
Roger Wetli, Redaktor.
Trotz weniger Besuchern schrieb der Verein «Kultur und Begegnung Aula» (qba) von Oberwil-Lieli in der vergangenen Saison eine «schwarze 0». Dies allerdings nur dank Geldern von Gönnern und der öffentlichen Hand. Diese bilden im Idealfall eine stabile und kalkulierbare finanzielle Grundlage, um ein Saisonprogramm zusammenzustellen. Ganz anders sieht es bei den Besucherzahlen aus. Diese stellen ein grosses Risiko dar. In einer Zeit, in der selbst bekannte Namen keinen Erfolg mehr garantieren, braucht es Mut, Künstler zu engagieren.
Über die Gründe des Fernbleibens kann man nur spekulieren: Liegt es an einem Überangebot kultureller Anlässe? Ist das Budget für solche Anlässe für die Gäste heute kleiner und muss deshalb besser aufgeteilt werden? Oder wurde schlicht der Geschmack des Publikums verfehlt?
Umso schöner und wichtiger ist es, dass es dem qba-Team immer wieder gelingt, Gönner zu finden, die an ihr Programm glauben. Noch besser wäre, wenn das auch von der Bevölkerung honoriert würde.