Sabrina Salm, Redaktorin.
In Berikon sorgte erneut die Erhöhung der Stellenprozente auf der Verwaltung für eine hitzige Debatte. Der Abstimmungskampf liess die Emotionen hochkochen. Argumente prallten aufeinander, Vorwürfe ...
Sabrina Salm, Redaktorin.
In Berikon sorgte erneut die Erhöhung der Stellenprozente auf der Verwaltung für eine hitzige Debatte. Der Abstimmungskampf liess die Emotionen hochkochen. Argumente prallten aufeinander, Vorwürfe ebenfalls. Aus einer sachlichen Vorlage wurde ein politischer Schlagabtausch. Befürworter wie Gegner staunten selbst darüber, wie sehr sich die Diskussion hochschaukelte. Dabei steht Berikon erst am Anfang grösserer Herausforderungen. Umso wichtiger wäre es, nach diesem Abstimmungssonntag einen Gang herunterzuschalten.
Ja, das klingt vielleicht etwas harmoniebedürftig. Und vielleicht auch naiv. Politik lebt vom Streit um die bessere Lösung. Doch sie lebt ebenso vom Willen, danach wieder miteinander weiterzuarbeiten.
Denn in einem Punkt sind sich beide Seiten beim Verwaltungsthema eigentlich einig: Die organisatorischen Probleme müssen gelöst werden. Dialog ist ein Anfang. Aber er darf nicht beim Reden stehen bleiben. Am Ende braucht es Taten – und die Bereitschaft, gemeinsam einen Weg zu finden. Nicht für ein Lager. Sondern für die Gemeinde.