Rollende Schätze zum Zehnten
10.02.2026 Mutschellen, RudolfstettenBegegnungen ermöglichen
GP Mutschellen findet am Sonntag, 3. Mai, statt
12 000 bis 15 000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet das GP-Muschellen-OK Anfang Mai. Die 10. Ausgabe soll am bisherigen Erfolg nahtlos anschliessen.
...Begegnungen ermöglichen
GP Mutschellen findet am Sonntag, 3. Mai, statt
12 000 bis 15 000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet das GP-Muschellen-OK Anfang Mai. Die 10. Ausgabe soll am bisherigen Erfolg nahtlos anschliessen.
Roger Wetli
Am 3. Mai dominieren alte Autos und Motorräder, ihre Besitzer und die vielen Zuschauer das Gebiet zwischen Bahnhof Rudolfstetten und Friedlisberg. Welche Fahrzeuge es genau sein werden, weiss GP-OK-Präsident Stefan Baur zurzeit noch nicht. Die Anmeldefrist beim Automobil Club der Schweiz läuft noch bis Ende Februar. Danach wird bestimmt, wer zur Teilnahme zugelassen wird und wer nicht. «Wir haben Platz für rund 240 Autos und 170 Motorräder», so Baur. Ziel ist, dass jedes alte Fahrzeug mindestens einmal die Strecke zwischen Überbauung Gemeindehaus Rudolfstetten und Dorfeingang Friedlisberg und zurück fährt.
Bis viermal unterwegs
Die meisten werden diese Strecke gar viermal zurücklegen. «Wie immer gibt es bei uns keine Zeitmessung. Es geht um das Erlebnis, um Begegnungen», strahlt der OK-Präsident.
Stolz ist er darauf, dass die Fahrerlager für die Besucherinnen und Besucher offen sind. Dort sollen Gespräche stattfinden können.
Das Team um Stefan Baur ist gut vorbereitet und kümmert sich jetzt um die Feinplanung, sodass alles Anfang Mai bereitsteht. «Es wird auch bei der 10. Ausgabe eine riesige Sache mit bester Atmosphäre», verspricht er.
GP Mutschellen vom 3. Mai auf gutem Kurs
Am Sonntag, 3. Mai, wird die Verbindungsstrasse zwischen Rudolfstetten und Friedlisberg zur Bühne für rollende Geschichte: Alte Autos und Motorräder lassen vergangene Zeiten aufleben. OK-Präsident Stefan Baur blickt dem GP Mutschellen mit grosser Vorfreude entgegen und freut sich auf viele besondere Begegnungen entlang der Strecke.
Roger Wetli
«Das Bild auf dem Flyer des zehnten GP Mutschellen drückt sehr genau das aus, was wir mit dem Anlass erreichen möchten», strahlt Stefan Baur. Auf dem Flyer zu sehen ist ein kleiner Knabe, der auf Augenhöhe einen Rentner in einem noch älteren Rennauto anschaut. Der OK-Präsident des GP Mutschellen betont: «Wir möchten echte Begegnungen ermöglichen. Die Besitzer und Fahrer der alten Motorräder und Autos werden in den Fahrerlagern gerne über ihre alten Schätze erzählen. Die Besucher dürfen und sollen Fragen stellen.»
Show statt Rennen
Damit diese Fahrzeuge auch in voller Fahrt bewundert werden können, sind diese auf der Verbindungsstrasse zwischen Rudolfstetten und Friedlisberg unterwegs. Stefan Baur: «Es gibt keine Zeitmessung der Fahrten. Es handelt sich um kein Rennen, sondern um eine Show.» Der GP Mutschellen entstand 2004 im Rahmen der Mutscheller Gewerbeausstellung. Daraus entstand ein eigener Anlass im Zwei-Jahres-Rhythmus. Seit der letzten Ausgabe 2023 wird er alle drei Jahre durchgeführt. Stefan Baur gehört zu den Gründungsmitgliedern. «Eigentlich helfen sieben der zehn OK-Mitglieder seit Anfang mit», relativiert der OK-Präsident.
Rund 410 alte Fahrzeuge
Er erwartet am 3. Mai zwischen 12 000 und 15 000 Besucher. Diese stossen auf rund 240 alte Autos und rund 170 Motorräder, welche vor mindestens 25 bis 30 Jahren in Verkehr gesetzt wurden. Wer genau dabei sein wird, weiss der OK-Präsident zurzeit noch nicht. «Anmelden kann man sich bis Ende Februar über den Automobil Club der Schweiz. Ich bin gespannt, wer kommen wird.» Dankbar ist Stefan Baur der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg. Diese hat den Bezugstermin der Wohnungen der Gemeindeüberbauung Gemeindeareal extra nach den GP Mutschellen gesetzt. «Wir dürfen deshalb deren dann noch leere Tiefgaragen nutzen. Wir haben im Vergleich zu 2023 sogar mehr Platz und können das Fahrerfeld um 20 Fahrzeuge erweitern.» Von den Fahrerlagern brechen die Fahrzeugbesitzer zur extra abgesperrten Strecke auf. «Ziel ist, dass jedes Fahrzeug viermal nach Friedlisberg und wieder zurück fahren kann», so Baur. «Wobei die Regionalgruppe nur zweimal fährt und die Mitglieder der europäischen Kleinwagen mit ihren Microcars nur einmal zu erleben sind.»
Besser per Bahn anreisen
Den Besuchern empfiehlt der OK-Präsident die Anreise mit der Bahn. Zwar gibt es Parkplätze für Besucher, die mit ihrem eigenen Auto kommen. «Wer aber am Bahnhof Rudolfstetten aussteigt, kommt direkt in das Fahrerlager. Das gibt es sonst nirgends.» Für die Besucher ist das Gelände zwischen 8 und 17.30 Uhr geöffnet. «Tickets hat es genügend. Sie müssen nicht im Vorverkauf erworben werben», verspricht Baur.
Er freut sich, dass mit dem GP Mutschellen hier wieder mal etwas läuft. «Mit diesem Anlass haben wir etwas aus dem Boden gestampft, das über unsere Region ausstrahlt. Man weiss jetzt, wo Rudolfstetten liegt», freut sich Stefan Baur. Er hofft auf trockenes Wetter. «Im Zentrum steht sicher das Herzblut der Fahrzeugbesitzer, der rund 100 Helferinnen und Helfer und unseres OKs. Wir freuen uns riesig auf diesen 10. GP Mutschellen.»
Anmelden kann man sich auf der Webseite www.gpmutschellen.ch/fahrer-anmeldung.



