Berikon plant einen weiteren Ausbau der Verwaltung mit einer zusätzlichen Stelle – Besoldung über 170 000 Franken jährlich. Und dies, obwohl die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dieses Ansinnen schon vor zwei Jahren abgelehnt haben. Die Befürworter ...
Berikon plant einen weiteren Ausbau der Verwaltung mit einer zusätzlichen Stelle – Besoldung über 170 000 Franken jährlich. Und dies, obwohl die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dieses Ansinnen schon vor zwei Jahren abgelehnt haben. Die Befürworter argumentieren neu mit dem Slogan «Für eine starke Verwaltung».
Die bisherigen Folgen dieser «starken Verwaltung» können wir heute schon sehen: Trotz mehr Personal mit üppigen Gehältern und Nebenleistungen nimmt man immer noch teure externe Dienstleistungen in Anspruch. Die «starke Verwaltung» machte Fehlplanungen wie zum Beispiel die Vorlage mit dem überrissenen Preis für den Einbau der neuen Wasserzähler – nur dank der Aufmerksamkeit eines Mitbürgers konnte das Debakel verhindert und somit über eine halbe Million Franken gespart werden. Dank der «starken Verwaltung» dauern Baugesuche und Anfragen viel länger als anderswo. Um den neuen Feudalismus zu bezahlen, wird bei Dorfvereinen, Anlässen und sogar bei der Reinigung der Schulzimmer gespart. Trotzdem steigen die Steuern und Ausgaben massiv an.
Nein, Berikon braucht weiss Gott keine «starke Verwaltung», sondern einen Gemeinderat, der endlich aufhört, im Feudalismus zu schwelgen und teure Fehlplanungen zu machen. Die Verwaltung muss nun endlich auf Effizienz getrimmt und der Schlendrian gestoppt werden.
Sagen wir deshalb Nein zum völlig überrissenen Ausbau der Verwaltung.
Yvonne Jenny, FDP Berikon