OK geht mit Vollgas voraus
20.03.2026 Region Unterfreiamt, Niederwil, Gewerbe, VereineDie RGA 27 im Fokus
GV des Gewerbevereins Reusstal
Acht Jahre ist es her seit der grossen Reusstaler Gewerbeschau in Niederwil. Und etwas mehr als ein Jahr bleibt, bis es eine Wiederholung gibt. Vom 16. bis 18. April 2027 wird sich das Gewerbe aus ...
Die RGA 27 im Fokus
GV des Gewerbevereins Reusstal
Acht Jahre ist es her seit der grossen Reusstaler Gewerbeschau in Niederwil. Und etwas mehr als ein Jahr bleibt, bis es eine Wiederholung gibt. Vom 16. bis 18. April 2027 wird sich das Gewerbe aus Niederwil, Nesselnbach, Tägerig und Fischbach-Göslikon im besten Licht präsentieren. An der GV des Vereins präsentierte das OK die wichtigsten Eckpunkte der RGA 27. --chh
GV des Gewerbevereins Reusstal mit Fokus auf die Gewerbeausstellung 2027
«Mis Rüsstal, mis Gwerb»: Die Reusstaler Gewerbeausstellung RGA 27 vom 16. bis 18. April 2027 wirft ihre Schatten voraus. Inzwischen hat das OK seine Arbeit aufgenommen. Noch fehlt es aber an Ausstellern, Geld und Helfern. Man sei aber weiter als beim letzten Mal, beruhigt Präsident Pascal Hufschmid.
Chregi Hansen
392 Tage bleiben noch, dann wird in Niederwil die RGA 27 eröffnet. «Wir haben schon viel geleistet, aber es gibt auch noch viel zu tun», macht Vereinsund OK-Präsident Pascal Hufschmid an der GV deutlich. Und noch etwas ist ihm ganz wichtig. «Wir organisieren diesen Anlass für euch. Aber wir sind darauf angewiesen, dass ihr mitmacht und uns unterstützt», ermahnt er die anwesenden Mitglieder.
Der Aufruf erfolgt nicht grundlos. Die letzte Ausstellung fand 2018 statt – sie war ein voller Erfolg. «Von diesen Tagen schwärmen heute noch viele», so der Präsident. Doch in den vergangenen Jahren haben sich ganz viele Voraussetzungen verändert. So hat der Zivilschutz ein Gesuch auf Unterstützung beim Aufbau abgelehnt. Und auch die Feuerwehr zieht sich zurück und steht den Ausstellern dieses Jahr nicht mehr zur Seite. «Daher sind wir auf viel mehr Helfer angewiesen. Und in vielen Bereichen sind die Kosten massiv gestiegen», erklärt Hufschmid. Und da seien alle gefordert. Das OK sei bereit, Vollgas zu geben. «Und wir hoffen, dass ihr uns folgt.»
Bisher 31 Anmeldungen – 100 sind das Ziel
Die RGA 18 hatte damals rund 20 000 Besucher angelockt. «Sie war eine tolle Plattform für unser Gewerbe. Daran wollen wir anknüpfen», sagt der Präsident. Mindestens 100 Firmen und Organisationen sollen sich an den drei Tagen präsentieren. Bisher haben sich erst 31 angemeldet. Für Pascal Hufschmid kein Grund zur Panik. «Beim letzten Mal waren es zum gleichen Zeitpunkt noch weniger», berichtet er.
Trotzdem findet er es schade, dass noch nicht mehr dabei sind. Denn der Entschluss, wieder eine Gewerbeausstellung duchzuführen, fiel an der GV einstimmig. Bisher konnten sich nur Mitglieder anmelden. Jetzt wird das Fenster auch für andere Betriebe geöffnet. «Aber eigentlich wünschen wir uns, dass möglichst viele von euch hier mitmachen», so Hufschmid.
Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Ein 14-köpfiges OK hat die Arbeit längst aufgenommen. Bei der Organisation stützt man sich auf die Erfahrungen der letzten RGA vor acht Jahren. Vieles bleibt gleich, einiges wird angepasst – gerade auch, was die Verteilung der Stände betrifft auf dem Gelände. Dieses befindet sich erneut rund um und in der Mehrzweckhalle Niederwil. Hingegen arbeitet man mit einem neuen Standbauer zusammen – Ziel sei ein neuer, moderner und einheitlicher Auftritt. Wobei die Aussteller genügend Möglichkeiten haben, die Stände individuell zu gestalten. Auch die Vereine sollen wieder integriert werden. Und neu besteht die Idee einer Lehrlingsschau.
Ein grosser Name für den Samstagabend
Auch ein Hauptsponsor und vier Co-Sponsoren wurden schon gefunden – aber es hat noch Platz für weitere finanzielle Unterstützung. «Wir brauchen eine finanzielle Basis, damit wir weiter planen können», so Hufschmid. Aktuell sieht das Budget noch ein Defizit vor. Aber auch das sei kein Grund zur Sorge, wie OK-Mitglied Peter Stenz erklärt: «Wir haben in allen Bereichen sehr vorsichtig gerechnet. Und beim letzten Mal rechnete man zum gleichen Zeitpunkt mit einem noch grösseren Defizit – am Schluss resultierte ein schöner Gewinn.» Aber es sei schon so, dass in ganz vielen Bereichen Mehrkosten entstehen. Gerade auch, weil die Anforderungen im Bereich Sicherheit gestiegen sind.
Noch bleibt mehr als ein Jahr. Bis zum 31. Oktober können sich Firmen noch anmelden. Am 11. November findet dann ein Infoanlass mit dem Standbauer statt. «Dann solltet ihr wissen, wie euer Stand aussehen soll und was ihr benötigt», mahnt Hufschmid. Schon etwas weiter ist das Ressort Unterhaltung, der Headliner für den Samstagabend konnte bereits verpflichtet werden. Es ist die Schweizer Ländler-Rockband «Heimatliebi», die aktuell in aller Munde ist und bereits ganz grosse Säle füllt. «Die geben an ihren Konzerten immer Vollgas. Genau wir wir», ist der Präsident überzeugt.
Kleines Plus erwirtschaftet
Die übrigen Traktanden der GV waren schnell erledigt. Pascal Hufschmid konnte auf ein aktives Jahr zurückschauen mit vielen tollen Anlässen und der Tischmesse in Tägerig als Höhepunkt. Finanziell konnte ein Plus von knapp 800 Franken verbucht werden. Höhepunkt des Jahres war die Tischmesse in Tägerig. Das Vermögen beträgt neu rund 63 000 Franken. Neben acht Austritten konnten vier Neueintritte verzeichnet werden. Das Budget für das laufende Jahr sieht einen kleinen Verlust vor. Das Jahresprogramm präsentiert sich gleich wie im Vorjahr mit vielen Anlässen, die zum Austausch und Zusammensitzen anregen.
Die Amtsälteste tritt zurück
Eine Änderung gibt es im Vorstand. Nach 12 Jahren tritt mit Susanne Pieper das amtsälteste Mitglied zurück. Sie war in all diesen Jahren für die Organisation der Anlässe und Ausflüge zuständig. «Pro Jahr waren das jeweils fünf Events, macht alles in allem also 60 Anlässe, die du perfekt vorbereitet hast», lobt Vorstandskollege Martin Nietlispach in seiner Laudatio. Von ihrem grossen Engagement hätten alle im Verein profitiert. Doch nicht nur im Vorfeld hat sie jeweils ihr Bestes gegeben, auch am Anlass selber hat sie dafür gesorgt, dass alles wie am Schnürchen läuft. «Nicht umsonst haben wir versucht, sie vom Rücktritt abzuhalten. Leider ohne Erfolg», so Nietlispach weiter. Immerhin, mit Eli Etter-Vock konnte bereits ein guter Ersatz gefunden werden. Sie wird denn auch, genau wie der übrige Vorstand und die Revosorinnen, einstimmig gewählt.



