Zu Artikel «Viele wollen diese Verzögerung nicht» in der Ausgabe vom 17. März.
Gemeindebehörden, VSLR sowie engagierte Privatpersonen erheben Einsprache gegen das geplante Freileitungsprojekt und fordern weiterhin eine Erdverkabelung. Swissgrid ...
Zu Artikel «Viele wollen diese Verzögerung nicht» in der Ausgabe vom 17. März.
Gemeindebehörden, VSLR sowie engagierte Privatpersonen erheben Einsprache gegen das geplante Freileitungsprojekt und fordern weiterhin eine Erdverkabelung. Swissgrid behauptet nun, diese Einsprachen würden den Bau der neuen Leitung und somit den Rückbau der bestehenden Leitung verzögern. Swissgrid macht den Bundesratsentscheid verantwortlich für das aufgelegte Projekt, verschweigt aber geflissentlich, dass dieser Entscheid massgeblich von ihr provoziert wurde. Fakt ist: VSLR wollte sich schon 2022 mit Swissgrid auf Augenhöhe über Optimierungen austauschen, um spätere Einsprachen und Verzögerungen zu vermeiden. Wir hatten Swissgrid damals angeboten, ihr unser eigenes, innovatives Kabelprojekt (unter Waldwegen) vorzustellen und zu diskutieren. Swissgrid hat dieses Angebot abgelehnt und uns mitgeteilt, dass wir ja dann bei Bedarf gegen ihr aufgelegtes Projekt vor Gericht Einsprache erheben könnten.
Leider muss es nun – 2026 – so weit kommen. Swissgrid ist also nicht Opfer, sondern Verursacherin der sich nun abzeichnenden Verzögerung – schade!
Hans Kneubühler, Fischbach-Göslikon