Die aktive schweizerische Aussenpolitik kann man suchen. Findet man sie eventuell im Museum neben der mit Helebarden verteidigten und blockierten «Neutralität»? Besten Dank für das Buch «Plädoyer für eine offene Schweiz» von R. Rhinow. Die grossen ...
Die aktive schweizerische Aussenpolitik kann man suchen. Findet man sie eventuell im Museum neben der mit Helebarden verteidigten und blockierten «Neutralität»? Besten Dank für das Buch «Plädoyer für eine offene Schweiz» von R. Rhinow. Die grossen Mächte demonstrieren zurzeit eindrücklich, was sie von Begriffen «Demokratie, Neutralität, Menschenrechten, Pressefreiheit» etc. halten. Einer der aktivsten Narzissten baut nur auf seine eigene «Moral», das heisst Selbstbereicherung und Erpressung. Wir als kleines Land, inmitten von Europa, sollten unsere Möglichkeiten mit unseren Nachbarn ausbauen und unseren Beitrag leisten. Um zu überleben muss sich das heutige Europa reorganisieren, sonst wird es zerrissen und zerrieben (mit uns), wir sind mittendrin. Das Reorganisieren betrifft uns aber auch selber: Bildungswesen, Fachkräftemangel, Rentenwesen-AHV, Verteidigungsfähigkeit, Wirtschaftskriminalität. Vieles erfordert eine stärkere interne sowie externe Informations-Zusammenarbeit.
Museen sind interessant und bieten viele Gelegenheiten, um sich weiterzubilden; die Helebarde ist eindeutig Vergangenheit, heute kitschig und nutzlos.
Peter Knecht, Wohlen