Annemarie Keusch, Redaktorin.
Der 1. August rückt näher. Nicht wenige Tierbesitzer blicken diesem Tag mit Sorgenfalten im Gesicht entgegen. Gross ist die Verunsicherung vor allem in Besenbüren, wo ...
Annemarie Keusch, Redaktorin.
Der 1. August rückt näher. Nicht wenige Tierbesitzer blicken diesem Tag mit Sorgenfalten im Gesicht entgegen. Gross ist die Verunsicherung vor allem in Besenbüren, wo letzten Silvester Feuerwerk direkt neben einem Pferdestall in den Himmel geschickt wurde. Mit Folgen: verletzte Tiere und über 200 Unterschriften für ein Feuerwerksverbot im Dorf.
Ein solches Verbot umzusetzen, ist aber schwierig. Zu eruieren, wer Böller abfeuert, ist unmöglich, ausser man steht direkt daneben. Für die Polizei also ein Ding der Unmöglichkeit. Vielmehr frage ich mich: Wo ist die Vernunft geblieben? Neben Ställen keine Feuerwerkskörper zu zünden – das ist doch eigentlich sonnenklar. Für wen Feuerwerk unbedingt zur Bundesfeier gehört, der soll welches abfeuern. Wenn es denn wettertechnisch erlaubt ist. So viel Freiheit muss unser Land schon zulassen. Zumindest wenn das Abfeuern mit Vernunft, mit Rücksichtnahme erfolgt. Aber auch beim Feuerwerk gilt: Es muss nicht immer mehr sein. Oder noch deutlicher: Weniger ist mehr.