Mit Herz, Freude und Respekt
16.06.2026 Wohlen, Kultur«Begegnung der Kulturen» auf dem Sternenplatz wurde zum bunten Fest mit etlichen Nationen
Gemeinsamkeiten zelebrieren, Begegnungen geniessen, die Lebensfreude teilen, andere Kulturen kennenlernen und respektieren. Das alles hat «Begegnung der Kulturen» ...
«Begegnung der Kulturen» auf dem Sternenplatz wurde zum bunten Fest mit etlichen Nationen
Gemeinsamkeiten zelebrieren, Begegnungen geniessen, die Lebensfreude teilen, andere Kulturen kennenlernen und respektieren. Das alles hat «Begegnung der Kulturen» geboten. Und über 1000 Besucherinnen und Besucher freuten sich über die vorgelebte Vielfalt.
Daniel Marti
Es ist ein traditionelles und ein eindrückliches Bild. Zum Start des Festes «Begegnung der Kulturen» steigen 16 Friedenstauben in den Himmel. Ehemalige und aktuelle OK-Mitglieder sowie Vertreter der teilnehmenden Nationen lassen die Tauben fliegen und geben so ein Bild der Gemeinsamkeit ab. «Es ist einfach unser Wunsch, dass Frieden herrscht», sagt dazu OK-Präsident Sasha Stojmenovski. Und es war tatsächlich der Auftakt zu einem friedlichen Fest mit unendlich vielen Begegnungen. Ein Fest mit viel Herz und mit Respekt vor anderen Kulturen.
Unvergesslich und ohne Vorurteile
«Es ist so schön, dass sie alle da sind», richtete Moderatorin Nina Stutz wertschätzende Worte an die Besucherinnen und Besucher. Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Sprache bildeten auf dem Sternenplatz eine Gemeinschaft. Sie alle freuten sich auf eine unvergessliche «Begegnung der Kulturen». Genau das passierte auch auf dem Sternenplatz: Das Festival wird unvergesslich bleiben. Tanz und Musik haben die Menschen zusammengebracht. Und nur lächelnde, zufriedene und glückliche Menschen zierten die Umgebung rund ums Schlössli. Ganz nach dem Geschmack des Organisationskomitees. Dieses war im Vorfeld mit viel Herzblut, Fleiss und Leidenschaft an der Arbeit.
Dieser Anlass habe eine interessante und schöne Geschichte, blickte OK-Präsident Sasha Stojmenovski zurück. Mittlerweile gibt es «Begegnung der Kulturen» seit fünfzehn Jahren. Er selber ist von Anfang an dabei, früher war er als sogenannte Schlüsselperson und als Übersetzer tätig. Vor fünfzehn Jahren, die Premiere fand in Villmergen statt, «wollten wir einfach Menschen zusammenbringen, damit wir uns in aller Ruhe austauschen und andere Kulturen kennenlernen konnten».
Damals habe es noch öfters Vorurteile gegenüber anderen Kulturen gegeben, so Stojmenovski weiter, «das ist heute nicht mehr so». Alles rund um «Begegnung der Kulturen» mache nur noch Freude. Das kann die neue Vizepräsidentin Daniela Colacino nur bestätigen. Sie freue sich riesig auf möglichst viele Kulturen, sagte sie zum Festivalstart. «Ich freue mich auf ein cooles Super-Fest.» Und so kam es auch.
«Zusammen wird es besser»
Moderatorin Nina Stutz holte auch noch Monika Küng und Thomas Leitch auf die Bühne. Die beiden ehemaligen Mitglieder des Grossen Rates aus Wohlen bildeten das Co-Präsidium bei der Premiere vor fünfzehn Jahren. Auch Leitch blickte gerne auf den Anfang zurück. Die erste Austragung in Villmergen machten rund 1000 Besucherinnen und Besucher zum gelungenen Fest. «Dieser gute Auftakt ist wohl mit ein Grund, dass es das Fest immer noch gibt», so Leitch.
Zudem spielte bei jeder Durchführung das Wetter mit – dies war auch jetzt der Fall. Strahlender Sonnenschein begleitete die vielen Tanzgruppen aus etlichen Nationen. Vertreterinnen und Vertreter aus Uganda, Ukraine, Albanien, Mazedonien und Serbien feierten zusammen mit Schweizerinnen und Schweizern das Treffen der Kulturen. Und es sei doch wunderbar, «wenn man diese Vielfalt geniessen kann», so Leitch. Und für Monika Küng ist eines klar: «Zusammen wird es gut. Zusammen wird es besser. Das gilt für alles.»
Das grosse Glück und eigene Schätze
Auch Frau Vizeammann Sonja Isler-Rüttimann freute sich über das «wunderbare, farbige Bild». Die Vielfalt mache eine Gesellschaft doch lebenswert, «und sie lässt neue Perspektiven entdecken». Sonja Isler zeigte sich von «Begegnung der Kulturen» begeistert: «Jede Kultur hat ihre eigene Geschichte und eigenen Schätze.» Und «Begegnung der Kulturen» zeigt laut Frau Vizeammann, wie man zusammen wachsen könne. Diese Freude soll man teilen. «Zudem haben wir das grosse Glück, dass wir unsere eigene Meinung sagen dürfen und in Frieden leben.» Das sei nicht überall so. «Hier können Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln zusammenleben und sich gegenseitig respektieren.» Nur so könne man auch die gemeinsame Geschichte miteinander teilen.
Diese Wertschätzung freute auch den OK-Präsidenten und sein Team. Sasha Stojmenovski war letztlich mit dem Fest «sehr zufrieden». Über den Tag verteilt haben mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher die vielfältigen Begegnungen genossen. Er habe sehr viele Komplimente und lobende Worte von Besucherinnen und Besuchern erhalten, sagte Sasha Stojmenovski noch. «Es war ein vielfältiges Fest mit unterschiedlichen Kulturen, Darbietungen und Essspezialitäten.» Das Festival «Begegnung der Kulturen» hat ganz viele Menschen aus etlichen Nationen glücklich gemacht. Ganz so wie es Monika Küng wünscht: Zusammen wird alles besser.







