Zum Leserbrief «Überrissener Ausbau» in der Ausgabe vom 27. Januar
Die Diskussion um die Stellenplanerhöhung in Berikon ist wichtig. Gerade deshalb lohnt sich eine sachliche Einordnung. Richtig ist: Die Stimmberechtigten haben vor zwei Jahren die Vorlage ...
Zum Leserbrief «Überrissener Ausbau» in der Ausgabe vom 27. Januar
Die Diskussion um die Stellenplanerhöhung in Berikon ist wichtig. Gerade deshalb lohnt sich eine sachliche Einordnung. Richtig ist: Die Stimmberechtigten haben vor zwei Jahren die Vorlage in einer anderen Situation abgelehnt. Seither wurde jedoch das Verwaltungsleitungsmodell in der Praxis erprobt und weiterentwickelt. Die aktuelle Vorlage baut auf diesen Erfahrungen auf und unterscheidet sich in Zielsetzung und Ausgestaltung in wesentlichen Punkten von früheren Varianten. Effizienz bedeutet nicht zwingend weniger Personal, sondern klare Zuständigkeiten, realistische Pensen und funktionierende Führungsstrukturen. Genau darum geht es bei der beantragten Anpassung.
Das überparteiliche Komitee «Gemeinsam und engagiert für Berikon» ist kein staatliches Organ, sondern setzt sich aus Parteien zusammen, die ihre politische Haltung offen vertreten. Die Gemeinde ihrerseits erfüllt ihre Aufgabe, indem sie am öffentlichen Informationsanlass teilnimmt und sachlich informiert, nicht mehr und nicht weniger.
Am 8. März entscheiden die Stimmberechtigten erneut. Eine fundierte Meinungsbildung verdient Fakten und Argumente – keine Unterstellungen. Genau diesem Zweck dient der Informationsanlass vom 12. Februar.
Anthony Paine, Berikon,Komitee «Gemeinsam und engagiert für Berikon», Präsident SP Mutschellen-Kelleramt