«Freiamt.Mittendrin.» lud zum Start in eine neue Phase der Konsolidierung
«Hinschauen lohnt sich.» So steht es auf dem Werbebanner im Saal. Und so begrüsst auch Rainer Heggli, Präsident der Repla Oberes Freiamt, die Mitglieder und Partner zum ...
«Freiamt.Mittendrin.» lud zum Start in eine neue Phase der Konsolidierung
«Hinschauen lohnt sich.» So steht es auf dem Werbebanner im Saal. Und so begrüsst auch Rainer Heggli, Präsident der Repla Oberes Freiamt, die Mitglieder und Partner zum Event von «Freiamt.Mittendrin.»
Thomas Stöckli
Der eingängige Slogan passt zum Veranstaltungsort, der Alpwirtschaft Horben. Stefan Zemp, Gemeindeammann von Beinwil, spricht von einem «Juwel» seiner Gemeinde, nachdem er aus der Überlieferung zur Eröffnung des «Kurorts Horben» aus dem Jahr 1878 zitiert hat. Vom Schloss und von zwei Dependenzen war da die Rede, von Ziegenmilch und eisenhaltigen Quellen, aber auch vom Ausblick auf den Zugersee zu Füssen der Alpen. «Das ist ein historischer Ort», interpretiert Zemp das Zeitdokument. Ein Ort, an dem schon lange gewirtet wird. Ein bedeutender Ort der Naherholung für die ganze Region.
«Der Horben soll ein Kraftort bleiben», wünscht sich Zemp. Da seien allerdings auch die Gemeinde und die Region gefordert, etwa bezüglich der Besucherlenkung und der ÖV-Anbindung.
Standortförderung soll bis Ende Jahr stehen
«Hinschauen lohnt sich» lässt sich allerdings nicht nur auf die Naherholung beziehen. Bis Ende Jahr soll die Wirtschafts- und Standortförderung Oberes Freiamt gemäss Repla-Präsident Rainer Heggli aufgestellt sein. Dazu gehören die Erstellung eines Pflichtenhefts und die Rekrutierung von Personal. Weiter gilt es einen eingängigen Namen zu definieren. Als Basis ist zudem ein Förderverein angedacht. «Wir hoffen, das alles bis Ende Jahr unter einen Hut zu bringen.»
Claudia Heger, Areal- und Flächenmanagerin, richtet den Fokus derweil auf den Wirtschafts- und Gewerbestandort, auf kurze Arbeitswege als Standortvorteil und auf den bewussten Umgang mit den begrenzten Flächen. Aktuell ist sie im Austausch mit den Gemeinden und Grundeigentümern, die in der Region zur Verfügung stehenden Flächen systematisch zu erfassen. Die erhobenen Daten sollen einen Überblick über brachliegende Areale oder ungenutzte Reserven vermitteln. Das erleichtert Unternehmen die Standortsuche, beseitigt Unsicherheiten und hilft so, unnötige Abwanderungen zu vermeiden. Zentral ist dabei der Austausch zwischen Firmen und Landeigentümern, zwischen Wirtschaft und Politik, zwischen Gemeinden und dem Kanton. «Das bringt für die Region einen grossen Mehrwert», ist Rainer Heggli überzeugt.
Wettbewerb und Gewerbeausstellung
Andreas Gnädinger, Präsident der Repla-Wirtschaftskommission, blickt zurück auf den Werdegang von «Freiamt. Mittendrin.», von der Lancierung der Marke 2022 über die Einbindung der Wirtschaft bis hin zur funktionierenden Echokammer, in der – wie am Anlass auf dem Horben – Entscheidungsträger aus der Region deren Entwicklung frühzeitig besprechen.
Mittlerweile zählt «Freiamt.Mittendrin.» je 18 Gold-, Silber- und Bronze-Mitglieder. Die Zahl 18 stehe als Alter für die Volljährigkeit, stellt Gnädinger fest. Das passe gut, denn auch die Kampagne «Freiamt.Mittendrin.» sei mittlerweile erwachsen geworden. Sie befinde sich aktuell in der Konsolidierungsphase. Kernelement der laufenden fünften Etappe ist ein Wettbewerb, in dem es darum geht, jede Woche ein neues Sujet einer der 19 involvierten Gemeinden zuzuordnen. Die ersten zwei von insgesamt 19 Wettbewerbsrunden sind bereits durch. «Es machen Hunderte mit», stellt Gnädinger erfreut fest. Einsteigen ist auch jetzt noch möglich: Jede Runde lassen sich tolle Sofortpreise gewinnen und wer mindestens fünfmal richtig getippt hat, der nimmt an der grossen Hauptpreisverlosung im vierten Quartal teil.
Als weiteres Highlight wird «Freiamt.Mittendrin.» mit einem Stand an der Gewerbeausstellung Muri 2026 vertreten sein, die vom 1. bis 4. Oktober auf dem Areal Bachmatten durchgeführt wird.
Beim abschliessenden Vernetzen bei Kaffee und Gipfeli im Freien hatte nochmals die Umgebung einen grossen Auftritt. Passend zur Alpwirtschaft wurden die Mitglieder von Kuhglockengeläut empfangen.