Chregi Hansen, Redaktor.
Früher war das normal. Wenn daheim etwas kaputtging, suchte man im Umfeld jemanden, der einem helfen konnte. Heute ist das schwieriger. Zum einen gibt es viel weniger handwerklich geschickte Menschen. Zum anderen ...
Chregi Hansen, Redaktor.
Früher war das normal. Wenn daheim etwas kaputtging, suchte man im Umfeld jemanden, der einem helfen konnte. Heute ist das schwieriger. Zum einen gibt es viel weniger handwerklich geschickte Menschen. Zum anderen lebt man anonymer. Und vor allem sind viele Sachen heute so billig geworden, dass sich das Flicken scheinbar nicht mehr lohnt. Wegschmeissen und neu kaufen lautet die Devise.
Die Reparatur-Kafis stemmen sich gegen diesen Trend. Und fördern die Nachhaltigkeit. Dass das Modell Schule macht, zeigt die regionale Dynamik: Nachdem sich entsprechende Angebote auf dem Mutschellen bereits etabliert haben, folgte nun Hägglingen – und auch in Bremgarten steht die Eröffnung eines Repair-Cafés kurz bevor. Oft braucht es nur wenig, um ein Gerät wieder funktionstüchtig zu machen. Doch solche Angebote sind mehr als bloss Flick-Werkstätten. Solche Projekte motivieren viele, sich als Helfer einzusetzen. So entstehen wertvolle Kontakte. Das gibt neuen Kitt für die Gesellschaft. Und dies ist gerade in den aktuellen Zeiten wichtig.