Der FC Muri hat einen neuen Trainer
Luca Ferricchio heisst der Nachfolger von Piu. Der 40-Jährige übernimmt den FC Muri als Trainer auf die kommende Saison. Für den ehemaligen Challenge-League-Spieler ist es erst die zweite Trainerstation.
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Der FC Muri hat einen neuen Trainer
Luca Ferricchio heisst der Nachfolger von Piu. Der 40-Jährige übernimmt den FC Muri als Trainer auf die kommende Saison. Für den ehemaligen Challenge-League-Spieler ist es erst die zweite Trainerstation.
Die Ausgangslage im Abstiegskampf ist schwierig beim FC Muri. Doch es gibt auch gute Nachrichten aus dem Klosterdorf. Nachdem klar wurde, dass Trainer Piu die Murianer am Saisonende in Richtung Wohlen verlassen wird, ist jetzt auch bekannt, wer sein Nachfolger wird.
Der neue Trainer des FC Muri heisst Luca Ferricchio, ist 40 Jahre alt und lebt in Dürrenäsch. «Ein junger Trainer, der gut mit jungen Spielern zusammenarbeiten kann und auch in der Nähe lebt», sagt Muri-Präsident Michael Stadelmann. «Dazu hat er Bezug ins Seetal, wo es sicher Spieler gibt, die für den FC Muri interessant sind.»
Kontakt dank Sergio Colacino
Ferricchio ist aktuell Trainer beim FC Dübendorf. Mit den Zürchern ist er in der 2. Liga regional Tabellenzweiter, punktgleich mit Leader Veltheim. «Es läuft nicht schlecht», sagt Ferricchio, der seit dreieinhalb Jahren bei Dübendorf ist. Für ihn ist es die erste Trainerstation.
Zuvor war er als aktiver Spieler primär in der 1. Liga unterwegs. Cham, YF Juventus, Zug, Thalwil und über die längste Zeit seiner Karriere in Schötz. Dazu hat er in Kriens gespielt, mit denen er in die Challenge League aufsteigen konnte. Damals mit ihm im Team: Piu und Sergio Colacino. Letzterer ist aktuell Trainer des FC Wettswil-Bonstetten, war aber früher selbst Spieler beim FC Muri und lebt und arbeitet heute noch in Wohlen. «Er hat den Kontakt zwischen mir und dem Verein hergestellt», sagt Ferricchio. «Für mich war der Fall schnell klar. Der FC Muri ist ein Traditionsclub in der 1. Liga und für mich eine Chance, mich weiterzuentwickeln. Das passt gut, weil ich gerade die Ausbildung zum Trainer-A-Diplom mache.» Der ehemalige Challenge-League-Spieler freut sich auf die neue Herausforderung, egal ob in der 1. Liga classic oder im schlimmsten Fall nach dem Abstieg in der 2. Liga interregional. «Ich habe schon häufig gegen Muri gespielt. Sie waren immer ein unangenehmer Gegner. Jetzt wird es schön sein, mal auf der Muri-Seite zu stehen.»
Einige Spieler kennt Ferricchio bereits. Er nennt unter anderem Luigi Milicaj und Simone Parente. Der FC Muri beginnt jetzt die ersten Vertragsgespräche zu führen. Der neue Trainer wird bereits miteinbezogen bei der Kaderplanung für die kommende Saison. --jl