Aargauer Naturpreis 2027: Projekte zum Thema «Innenverdichtung und Biodiversität» gesucht
Für den Aargauer Naturpreis 2027 werden herausragende, innovative und wirksame Projekte gesucht. Der Kanton Aargau zeichnet alle zwei Jahre Projekte aus, die sich ...
Aargauer Naturpreis 2027: Projekte zum Thema «Innenverdichtung und Biodiversität» gesucht
Für den Aargauer Naturpreis 2027 werden herausragende, innovative und wirksame Projekte gesucht. Der Kanton Aargau zeichnet alle zwei Jahre Projekte aus, die sich in besonderer Weise für die Biodiversität und eine naturnahe Entwicklung der Landschaft einsetzen.
Damit werden nicht nur herausragende und innovative Ideen gewürdigt. Der Preis soll auch motivieren, gute Beispiele sichtbar machen und weitere Akteurinnen und Akteure inspirieren. Die Ausschreibung für den Aargauer Naturpreis 2027 zum Thema «Innenverdichtung und Biodiversität» ist gestartet, Eingaben sind bis Ende Juni 2026 möglich.
Förderung der Biodiversität
Die Abteilung Landschaft und Gewässer des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) sucht herausragende, innovative und wirksame Projekte zur Förderung der Biodiversität und naturnahen Entwicklung der Landschaft. Zu diesem Zweck hat sie den Aargauer Naturpreis ins Leben gerufen, der alle zwei Jahre vergeben wird. Ziel ist, unter anderem, weitere Menschen, Organisationen und Gemeinden zu motivieren, den mit dem Preis ausgezeichneten Vorbildern zu folgen.
Die bisherigen Projekte und ihre Preisträger
Der erste Preis wurde im Jahr 2023 überreicht und ging an folgende Projekte: «Lebendiger Rosengarten», Zofingen, «Naturgarten Alterszentrum Schönegg» in Brugg, «Naturpark Klinik Barmelweid», «Mehr Natur im Dorf» in Küttigen sowie «Rettet den Feuersalamander» der Schule Zeihen. Der zweite Aargauer Naturpreis ging im Jahr 2025 an die Stadt Zofingen mit zwei Strassenaufwertungen, die das Schwammstadt-Prinzip konsequent umsetzen.
Preisträger zum Thema Innenverdichtung gesucht
Die dritte Ausgabe des Aargauer Naturpreises wird im Jahr 2027 verliehen und ist dem Thema «Innenverdichtung und Biodiversität» gewidmet. Bei Innenverdichtung wird oft an eindimensionale graue Betonlandschaften gedacht. Das muss jedoch nicht sein. Der Aargauer Naturpreis 2027 sucht Entwicklungsprojekte, welche bauliche Verdichtung mit ökologischen und sozialen Qualitäten verbinden. Projekte, die aufzeigen, dass Innenentwicklung nicht im Widerspruch zur Förderung der Biodiversität steht, sondern diese gezielt stärken kann.
Mehrwert gegenüber Ausgangszustand gefragt
Gesucht sind konkret Projekte in Städten und Dörfern, die in den Bereichen Verdichtung, Biodiversität und gesellschaftlicher Mehrwert besonders überzeugen und in allen drei Dimensionen einen nachweisbaren Mehrwert gegenüber dem Ausgangszustand schaffen.
Dazu gehören integrale Planungen und Realisierungen von grösseren Arealen mit Gebäudekomplexen, Freiräumen, Strassen- und Wegeverbindungen, ökologischer Infrastruktur wie Fliessgewässern, ÖV-Angeboten sowie einem klugen Umgang mit Unterbauten und vielem mehr.
Ausschreibung läuft
Die Ausschreibung läuft, Projekteingaben sind bis Ende Juni 2026 möglich. Die Jury aus renommierten Mitgliedern mit Hintergrund in Kommunalpolitik, Gesellschaftsfragen, Landwirtschaft, Immobilienwirtschaft, Landschaftsarchitektur und Naturschutz wählt die wirkungsvollsten, innovativsten, übertragbarsten Projekte aus und vergibt den Aargauer Naturpreis mit dem Preisgeld von 15 000 Franken. Die Preisverleihung findet im Rahmen der «Vernetzungsplattform Natur 2030» im Frühling 2027 statt. --zg