In die Pflicht genommen
An die 60 Berikerinnen und Beriker bringen ihr Wissen und Können in Kommissionen der Gemeinde und in regionalen Verbänden zugunsten der Bevölkerung ein. Vor dem Neujahrsapéro fand die Inpflichtnahme statt. --red
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In die Pflicht genommen
An die 60 Berikerinnen und Beriker bringen ihr Wissen und Können in Kommissionen der Gemeinde und in regionalen Verbänden zugunsten der Bevölkerung ein. Vor dem Neujahrsapéro fand die Inpflichtnahme statt. --red
Inpflichtnahme von Mitgliedern in Kommissionen und Verbänden
An die 60 Frauen und Männer bringen ihr Wissen und Können in Kommissionen der Gemeinde und in regionalen Verbänden zugunsten der Bevölkerung ein. Das mache die Gemeinde lebendig und stark, sagte die neue Frau Gemeindeammann Petra Oggenfuss bei der Inpflichtnahme.
Erika Obrist
«Menschen, die in Kommissionen der Gemeinde und in regionalen Verbänden mitarbeiten, sind wichtig für die Gemeinde», sagte die neue Frau Gemeindeammann Petra Oggenfuss Feldgrill bei der Inpflichtnahme im Probelokal im Berikerhus. «Sie stellen nicht nur den Betrieb sicher, sondern sie entwickeln die Gemeinde weiter; sie können etwas bewirken.»
Wegen der vielen regionalen Zweckverbände sind es rund sechzig Frauen und Männer – von den Stimmberechtigten gewählt oder vom Gemeinderat eingesetzt –, die sich in ihrer Freizeit zugunsten der Allgemeinheit einsetzen. Sie waren ebenso zur Inpflichtnahme eingeladen wie diejenigen Personen, die nicht zur Wiederwahl angetreten sind. Es sei nicht selbstverständlich, dass so viele Menschen mitwirken in der Gemeinde, so Petra Oggenfuss weiter. All diese Menschen bringen neue Perspektiven und Denkweisen ein in Kommissionen und — Verbänden. «Das ist bereichernd und wertvoll.»
Das Kollegialprinzip einhalten
Die Aufgabe bringe auch Pflichten mit sich, so Petra Oggenfuss weiter. Es gelte, regelmässig an Sitzungen teilzunehmen und sich auf die Geschäfte sorgfältig vorzubereiten. Wichtig sei zudem, auch einmal kritisch nachzufragen. Das Kollegialprinzip sei einzuhalten und das Amtsgeheimnis zu wahren, ebenso müssten gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. «Wenn sich ein Interessenkonflikt auftut, muss man in den Ausstand.» Alle müssten sich unabhängig für die Öffentlichkeit einsetzen und auch hin und wieder etwas mehr tun als an Sitzungen teilnehmen: sich informieren und sich mit den Menschen im Dorf austauschen.
Schliesslich trug sie den Gelöbnistext vor, in dem festgehalten ist, «zum Wohl der Gemeinschaft Verfassung und Gesetz zu befolgen». Ein «Ich gelobe es» aus vielen Kehlen war die Antwort. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit, so Petra Oggenfuss abschliessend. «Let’s start!»
13 Personen verabschiedet
Vor dem Gelöbnis wurde denjenigen 13 Frauen und Männern gedankt, die Ende Dezember aus Kommissionen und Verbänden ausgeschieden sind. Es sind dies Stephan Hafner (Sportzentrum Burkertsmatt), Peter Müller (Sportzentrum Burkertsmatt), Felix Baur (regionaler Wasserverband), John Tarnutzer (regionaler Wasserverband), Nick Wettstein (Arbeitsgruppe für Altersfragen), Patrick Koller (Feuerwehrkommission), Jorge Gombor (Feuerwehrkommission), Hansruedi Hager (Finanzkommission), Rolf Huber (Finanzkommission), Yvonne Jenny (Finanzkommission), Oliver Burgunder (Naturschutzkommission), Matthias Trümpy (Steuerkommission) und Ewald Dubach (Stimmenzähler).
Verabschiedet wurden sie von Rosmarie Groux, Frau Gemeindeammann bis Ende letzten Jahres. Sie hat mit vielen der Scheidenden zusammengearbeitet. Speziell freute sie sich, dass sie allen – trotz der Sparmassnahmen der Gemeinde – ein kleines Entgelt und einen feinen Tropfen als Dank für ihren Einsatz überreichen durfte.