41. Generalversammlung der Donatorenvereinigung des FC Wohlen
Ein getragenes und signiertes FC-St.-Gallen-Trikot von Alessandro Vogt hängt künftig in der FC-Wohlen-Lounge. Roland Vogt überreichte es an Donatoren-Präsident Matthias Fricker. Ein weiterer ...
41. Generalversammlung der Donatorenvereinigung des FC Wohlen
Ein getragenes und signiertes FC-St.-Gallen-Trikot von Alessandro Vogt hängt künftig in der FC-Wohlen-Lounge. Roland Vogt überreichte es an Donatoren-Präsident Matthias Fricker. Ein weiterer besonderer Moment der GV war der Abschied von Wirt Fortunato Vicedomini.
Josip Lasic
Roland Vogt sprach an der Generalversammlung nicht als Gemeindeammann, sondern als Vater. Er überbrachte eine Botschaft seines Sohnes Alessandro, der in der kommenden Saison für die TSG Hoffenheim in der Bundesliga spielt. Alessandro Vogt war verhindert, wollte aber zeigen, dass er seine Wurzeln beim FC Wohlen nicht vergessen hat. Deshalb überreichte Roland Vogt ein Geschenk: ein getragenes und signiertes FC-St.-Gallen-Trikot. «Als wir das letzte Mal in der Lounge waren, war es etwas leer und einseitig dekoriert», sagte Roland Vogt. «Natürlich hat es Ciriaco Sforza verdient, dass sein Trikot dort hängt. Aber wir wollten etwas Farbe hineinbringen.» Diese Farbe ist Grün: Mit Alessandro Vogts Trikot ergänzt nun ein weiteres Stück Wohler Fussballgeschichte die Lounge.
Die Trikotübergabe war ein emotionaler Moment, doch auch der Abschied von Fortunato Vicedomini prägte die Versammlung. Es war die letzte Veranstaltung mit ihm als Wirt. Das Restaurant erhält neue Betreiber. Matthias Fricker und Marcel Amrein, Co-Präsident des FC Wohlen, dankten Vicedomini für seine Dienste und überreichten ihm ein Geschenk.
13 Austritte, 13 Eintritte
Donatoren-Präsident Matthias Fricker führte durch die Versammlung. Die Mitgliederzahl blieb mit 137 Donatoren stabil: 13 Eintritten standen 13 Austritte gegenüber. Der Vorstand mit Remo Wissmann, Daniel Trottmann, Stephan Jöhl und Matthias Fricker wurde wiedergewählt. Fricker wurde als Präsident bestätigt, FCW-Co-Präsident Jürgen Frömberg gehört dem Vorstand von Amtes wegen an.
Bei den Revisoren gab es eine Änderung: Thomas Bacher trat zurück, Mirko Trottmann übernimmt. Ernst Burkard bleibt im Amt. Tagespräsident Urs Schürmann leitete die Wahlen und präsentierte die Jahresrechnung, da die Revisoren abwesend waren. Die Einnahmen beliefen sich auf 159 000 Franken, davon flossen 151 500 Franken direkt an den FC Wohlen. Für das kommende Jahr rechnet die Vereinigung mit 154 000 Franken. Der Mitgliederbeitrag bleibt bei 1000 Franken, eine Zusatzkarte kostet 250 Franken. Jahresrechnung, Budget und Mitgliederbeitrag wurden einstimmig genehmigt. Das Jahresprogramm umfasst erneut mehrere Veranstaltungen: einen Pastaplausch mit Mannschaftsvorstellung, einen Business-Lunch, ein Feierabendbier und einen Firmenapéro. Die FCW-Friends planen ein Abendessen und den Besuch eines Eishockeyspiels.
Da Co-Präsident Jürgen Frömberg verhindert war, übernahm Marcel Amrein den sportlichen Rück- und Ausblick.
Es steht einiges an
Er hob hervor, dass die erste Mannschaft nach zwei elften Plätzen die Meisterschaft auf Rang 7 abschloss. Auch die anderen Teams überzeugten: Sechs Mannschaften erreichten den Halbfinal des Aargauer Cups, vier zogen in den Final ein, drei holten den Titel, darunter die Frauen. Sie erhielten von der Donatorenvereinigung einen Beitrag für die Teamkasse. Ein Höhepunkt der kommenden Saison wird das Derby gegen Baden in der Cup-Qualifikation im Oktober. Zudem arbeitet der FC Wohlen an der Zertifizierung als SFV Quality Club und an einem Kunstrasenprojekt.
Neu führen Ali und Arzu Zülfüogullari das Clubhaus. Mit AZ Catering betreiben sie bereits die Clubhäuser in Villmergen, Sarmenstorf und Lenzburg. Fricker will weiterhin neue Donatoren gewinnen. Nach allen einstimmig angenommenen Traktanden endete die Versammlung mit dem letzten Abendessen von Fortunato Vicedomini und seinem Team.