Dorffest organisieren
20.03.2026 Rudolfstetten, MutschellenRudolfstetten-Friedlisberg: Gemeinderat stellt seine Legislaturziele der Amtsperiode 2026/2029 vor
Für die im Januar gestartete Legislaturperiode hat der Gemeinderat von Rudolfstetten-Friedlisberg viel vor. Neben stabilen Gemeindefinanzen möchte der Rat das ...
Rudolfstetten-Friedlisberg: Gemeinderat stellt seine Legislaturziele der Amtsperiode 2026/2029 vor
Für die im Januar gestartete Legislaturperiode hat der Gemeinderat von Rudolfstetten-Friedlisberg viel vor. Neben stabilen Gemeindefinanzen möchte der Rat das Vereinsleben fördern und die Gemeinde für seine Einwohner noch attraktiver machen.
Roger Wetli
«Konkret möchten wir im Zusammenhang mit der Arealentwicklung Gemeindehaus, welche doch einen Meilenstein darstellt, nächstes oder übernächstes Jahr ein Dorffest organisieren, welches die Menschen zusammenbringt, und somit auch etwas zur Kulturförderung beitragen», erklären die Gemeinderäte Nicole Pfäffli und Patrick Luther. Sie versprechen: «Dazu läuft bereits eine Umfrage bei den Vereinen.» Dieses Vorhaben geschieht unter dem Legislaturziel, für die Vereine gute Rahmenbedingungen zu schaffen. «Wir möchten im Besonderen auch mit dem neuen Gemeindesaal einen Treffpunkt schaffen, wo den Vereinen gute Rahmenbedingungen geboten werden können», so die beiden Gemeinderäte. «Im Bereich des Sports sind wir da schon sehr gut unterwegs. Nun müssen wir Sorge tragen, damit wir dies auch bei anderen Angeboten erreichen.»
Standortförderung mit Aufwertung der Quartiere
Ein weiteres Legislaturziel ist es, das Dorf als attraktive Wohngemeinde zu positionieren. Dazu ist eine Strategie zur Aufwertung und Entwicklung von Strassenzügen und Quartieren angedacht. «Wir haben nicht nur eine hervorragende Infrastruktur und eine sehr gute Lage, wir haben auch Grünflächen und Natur, welche es zu erhalten und entwickeln gilt», betonen die Gemeinderäte Michel Gutknecht, Patrik Luther und Nicole Pfäffli. «Innerhalb des Wohnraums möchten wir hier weitere Akzente in der Siedlungspolitik setzen, indem wir zum Beispiel Grünbereiche bei Plätzen und Rabatten aufwerten.« Ebenfalls gelte es, die Rahmenbedingungen für das Erledigen von persönlichen Anliegen, wie dem Einkauf und den Bezug von Dienstleistungen vor Ort, unbedingt zu erhalten. »»Dies im Privaten wie auch bei öffentlichen Dienstleistungen.»
Bessere Kommunikation vorgesehen
Für den Schutz der Umwelt möchte der Gemeinderat konsequent weiterführen, was bislang schon geleistet wurde. «Die Kommunikation und die Vermittlung der Massnahmen an die Bevölkerung sollen dabei verbessert werden», so Vizepräsident Sascha Käppeli und Gemeinderat Michel Gutknecht. Sie betonen: «Wenige nehmen bislang wahr, in welchem Umfang bei uns die m2-Panelfläche für die Produktion von Solarstrom in wenigen Jahren zugebaut wurde.» Auch die Abkehr von fossilen Brennstoffen bei Heizungsanlagen, sei dies bei privaten, aber auch im öffentlichen Bereich, und damit verbunden die Nutzung von alternativen Energiequellen möchten die beiden hervorheben. Mit der neuen und hoffentlich bald in Kraft tretenden Bau- und Nutzungsordnung will der Gemeinderat kleine Akzente setzen. Dies mit Aufwertungsmassnahmen von Bächen bis hin zur Freilegung/Öffnung derselben oder beim Erhalt von Hochstammobstbäumen. «Zur Thematik Umwelt können wir auch den Verkehr nehmen. Hier werden wir mit Sofortmassnahmen die Sache mit der Parkiererei auf öffentlichen Grund in den Griff kriegen», erklären die beiden Gemeinderatsmitglieder. «Gleichzeitig soll ein Pilotversuch in dieser Sache angegangen und ein neues Parkregime über die ganze Gemeinde eingeführt werden.»
Entscheid über Kauf
Weitere Schwerpunkte bei den Legislaturzielen legt der Gemeinderat bei der Arealentwicklung Isleren und im Gestaltungsplan «Im Birkenhain» und bei den Gemeindefinanzen. Bei Letzterem wird es einen Entscheid brauchen, ob bei den Liegenschaften Mutschellen auf das Kaufrecht eingegangen wird oder nicht. «Aber auch die Qualität der Primarschule und Kreisschule Mutschellen möchten wir erhalten und fördern und ein Auge auf die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden werfen», betont Gemeindepräsident Reto Bissig.

