Um die knallharten Forderungen der EU zu erfüllen, bekämpft die Mehrheit der Politiker und der Medien die Nachhaltigkeitsinitiative «Keine 10-Millionen Schweiz» vehement mit allen Mitteln. Wohnungsmangel, Stau auf Strassen und Gedränge im ÖV hängen aber ...
Um die knallharten Forderungen der EU zu erfüllen, bekämpft die Mehrheit der Politiker und der Medien die Nachhaltigkeitsinitiative «Keine 10-Millionen Schweiz» vehement mit allen Mitteln. Wohnungsmangel, Stau auf Strassen und Gedränge im ÖV hängen aber definitiv mit zu hoher Einwanderung zusammen, obwohl gewisse Parteien das Gegenteil behaupten. Dass bei Annahme der Initiative die Einwan- derung von Fachkräften nicht mehr möglich sein soll, ist ein Märchen. Nur schon zum Ausgleich der tiefen Geburtenrate ist eine dosierte Einwanderung von mindestens 40 000 Personen sogar erwünscht.
Damit gäbe es weiterhin, unter anderem, Pflegedienstleistungen und ärztliche Versorgung für alle. Sofortige Schliessung von Spitälern? Bullshit. Für die aktuelle Bevölkerung und auch für die Grenzgänger würde sich gar nichts ändern. Damit negative Auswirkungen von zu schnellem Bevölkerungswachstum reduziert werden können, muss auch das anhaltende Chaos im Asylwesen endlich unter Kontrolle gebracht werden.
Für eine vernünftige Entwicklung braucht es daher ein JA zur Initiative «Keine 10-Millionen Schweiz».
Walter Bärtsch, Zufikon