Marco Huwyler, Redaktor.
Man braucht bloss etwas weiter weg in die Ferien zu fahren. Wo man nicht nur eine andere Sprache spricht, sondern auch andere Buchstaben verwendet. Wir sind sofort aufgeschmissen. Und suchen händeringend nach ...
Marco Huwyler, Redaktor.
Man braucht bloss etwas weiter weg in die Ferien zu fahren. Wo man nicht nur eine andere Sprache spricht, sondern auch andere Buchstaben verwendet. Wir sind sofort aufgeschmissen. Und suchen händeringend nach Symbolik, die universell verständlich ist.
Genau so geht es manchen Tag für Tag auch im eigenen Land. Menschen mit Beeinträchtigung können oft nicht lesen. Bisher haben sie sich deshalb häufig auch dort nicht zurechtgefunden, wo sie eigentlich zugehörig sind. Nun hat man dies bei der St. Josef-Stiftung geändert. Und die wegweisenden Buchstaben auf dem Areal fein durchdacht mit Symbolen und Bildern ergänzt.
Auf den ersten Blick mag die neue Signaletik auf dem Gelände der St. Josef-Stiftung wie etwas Kleines anmuten. Doch für viele Menschen, die dort ein und aus gehen, ist sie ein Augenöffner. Und damit ein weiterer wichtiger Schritt hin zu Inklusion. Hier finden sich nun auch die zurecht, denen die Buchstaben fremd sind. Ein System, wie man es sich zuweilen auch im Urlaub wünschen würde.