Kampagne zu den Flüchtlingstagen – am Fest in Wohlen
Jeder Mensch hat das Recht auf Schutz. Die nationale Kampagne der Schweizerischen Flüchtlingshilfe rückt die gemeinsame Verantwortung im Flüchtlingsschutz in den Fokus und macht ...
Kampagne zu den Flüchtlingstagen – am Fest in Wohlen
Jeder Mensch hat das Recht auf Schutz. Die nationale Kampagne der Schweizerischen Flüchtlingshilfe rückt die gemeinsame Verantwortung im Flüchtlingsschutz in den Fokus und macht deutlich, was auf dem Spiel steht.
Jeder Mensch, der aufgrund von Verfolgung, Krieg oder Gewalt flüchten muss, hat das Recht auf Schutz. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, Geflüchteten Schutz zu gewähren, unabhängig von Herkunft, Status oder Aufenthaltsort.
Die nationale Kampagne der Schweizerischen Flüchtlingshilfe rückt die gemeinsame Verantwortung im Flüchtlingsschutz in den Fokus und macht zugleich deutlich, was auf dem Spiel steht, wenn zentrale Errungenschaften wie die Genfer Flüchtlingskonvention und andere tragende Pfeiler des Flüchtlingsschutzes ausgehöhlt oder infrage gestellt werden.
Dazu sammelte die Fachstelle Integration im Freiamt bis Anfang Juni Antworten auf die Frage «Was bedeutet Schutz für dich?». Diverse lokale Institutionen und Vereine unterstützten die Kampagne mit dem Aufstellen einer Sammelbox in ihren Angeboten: die Offene Jugendarbeit Wohlen, das Netzwerk Asyl, die Kantonsschule Wohlen, das «Lernen im Freiamt», der Gemeinnützige Frauenverein Wohlen sowie der kirchliche regionale Sozialdienst Wohlen und Umgebung.
So kamen viele Gedanken und Beiträge von unterschiedlichen Menschen aus der Region zusammen, was ihnen Sicherheit vermittelt (Haus, Familie, Bürgerrechte).
Ein Zeichen der Menschlichkeit bei «Begegnung der Kulturen»
Mit der Aktion wollte man ein Zeichen der Menschlichkeit setzen und den eigenen Schutz als universelles Bedürfnis sichtbar machen. Die gesammelten Zettel wurden in Form einer Installation kürzlich am Fest «Begegnung der Kulturen» ausgestellt. Die Besucherinnen und Besucher konnten die Zettel lesen und auch weitere Gedanken aufschreiben und direkt in der Installation aufhängen.
Zweiter Auftritt der Zettelinstallation
Das Fest zählte über 1000 Besucherinnen und Besucher und die Installation wurde fleissig besucht. Nebst der Installation gab auch der Stand der Fachstelle Integration im Freiamt Informationen zum Thema Flucht und weiteren migrationsspezifischen Themen.
Die Zettelinstallation wanderte danach weiter an einen zweiten Auftritt. Sie wurde vom Asyltreff Mutsch in der reformierten Kirche in Widen aufgestellt.
So konnten die vielen Zettel während des Gottesdienstes einem weiteren Publikum gezeigt werden. --zg
Informationen: www.fluechtlingstage-aargau.ch und www.integration-freiamt.ch.