Roger Wetli, Redaktor.
Seit zwei Jahrzehnten gibt es in Eggenwil die Nachbarschaftshilfe «I guete Händ». Sie bildet im Dorf eine wichtige Stütze für die betroffenen Personen. Es ist ein gutes Zeichen, dass «I guete ...
Roger Wetli, Redaktor.
Seit zwei Jahrzehnten gibt es in Eggenwil die Nachbarschaftshilfe «I guete Händ». Sie bildet im Dorf eine wichtige Stütze für die betroffenen Personen. Es ist ein gutes Zeichen, dass «I guete Händ» in ihrem 20. Jahr bei noch mehr Anfragen aktiv werden könnte, als sie aktuell erhält. Denn das zeigt, dass die unkomplizierte und gegenseitige Hilfe im Dorf auch ohne entsprechende Organisation funktioniert. Die Frage ist, wie lange noch?
Der gesellschaftliche Trend geht immer mehr in die Richtung, dass man sich auch in kleinen Dörfern weniger oder gar nicht kennt. Das sieht man nur schon daran, dass Dorfvereine um Neumitglieder kämpfen.
Die Bedeutung von «I guete Händ» wird deshalb wohl künftig noch deutlich steigen. Umso schöner ist es, dass sie genügend Freiwillige finden, die sich für diese Nachbarschaftshilfe engagieren. Die künftigen betroffenen Personen werden darüber froh sein, wenn sie vom Einsatz von «I guete Händ» profitieren können.