TV Merenschwand an Pendel-Schweizer-Meisterschaften
Aufgrund der letztjährigen Resultate war das Ziel für die Schweizer Meisterschaften klar. Ein Team in einer Disziplin eine Runde weiterbringen.
Besammlung um 7 Uhr. Da gab es doch ...
TV Merenschwand an Pendel-Schweizer-Meisterschaften
Aufgrund der letztjährigen Resultate war das Ziel für die Schweizer Meisterschaften klar. Ein Team in einer Disziplin eine Runde weiterbringen.
Besammlung um 7 Uhr. Da gab es doch Teammitglieder, die erst noch in die Gänge kommen mussten. In Grenchen angekommen, erwartete die Gruppe trübes, nasses Wetter. Nachdem sie im imposanten Velodrome ihr Lager bezogen hatten, ging es ans Aufwärmen. Das erste Team am Start waren die Männer in der Pendelstafette über 80 Meter. Die Merenschwander liefen ein beherztes Rennen, konnten aber mit den Besten nicht mithalten. Im zweiten Rennen war das Mixedteam über 80 Meter im Einsatz. Die Tendenz war zwar klar aufsteigend, aber noch lief nicht alles rund und die Freiämter konnten sich keine Klassierung in der ersten Ranglistenhälfte erlaufen.
Und jetzt kam der Stress. Weil der Zeitplan auf der Zielgeraden im Verzug war und die Merenschwander direkt auf die Gegengerade wechseln mussten, um die Pendelstafette mit Stab über 40 Meter der Männer zu laufen, kam die Vorbereitung zu kurz. Die Läufer absolvierten einen Kaltstart und so wollte der Stab bei den Übergaben nicht so schnell und geschmeidig die Hand wechseln wie im Training.
Letzte Gelegenheit genutzt
Allmählich besserte sich das Wetter und erste zaghafte Sonnenstrahlen waren auszumachen. Dank einer längeren Pause hatte man nun genug Zeit, um die Pendelstafette Mixed mit Stab über 40 Meter seriös vorzubereiten. Das zahlte sich aus und das Ziel, ein Team in die nächste Runde zu bringen, wurde bei letzter Gelegenheit erreicht. Als Vierte des Vorlaufes qualifizierten sich Nora Käppeli, Ramon Andermatt, Marvin Käppeli, Nicola Niederer, Ariane und Livia Wigger souverän für den Halbfinal. Dort war die Taktik klar: wieder ohne Stabfehler und mit noch ein bisschen mehr Power Rang drei anvisieren. Alle behielten die Nerven und die Freude war riesig, als die Finalteilnahme geschafft war. Letztlich konnten die Merenschwander mit Teufen und Thayngen lange mithalten und bestätigten den dritten Platz rang- und zeitmässig souverän. --red