Am 27. März stellte die Stiftung Spital Muri dem Regierungsrat den Antrag, sie ab 1. Januar 2026 von den Leistungsaufträgen Grundversorgung Geburtshilfe und GEBS Hebammengeleitete Geburtshilfe am/im Spital sowie Grundversorgung Neugeborene zu entbinden. Der Regierungsrat hat diesem ...
Am 27. März stellte die Stiftung Spital Muri dem Regierungsrat den Antrag, sie ab 1. Januar 2026 von den Leistungsaufträgen Grundversorgung Geburtshilfe und GEBS Hebammengeleitete Geburtshilfe am/im Spital sowie Grundversorgung Neugeborene zu entbinden. Der Regierungsrat hat diesem Antrag stattgegeben, weil die Versorgung der Kantonsbevölkerung in diesen Bereichen weiterhin sichergestellt ist.
Geburten verteilen sich
Im Zeitraum 2021 bis 2023 ist die Fallzahl an Aargauer Geburten im Kantonsspital Aarau um 371 und im Kantonsspital Baden um 168 zurückgegangen – rein rechnerisch kann der Wegfall der Kapazitäten der Stiftung Spital Muri damit durch die beiden Kantonsspitäler kompensiert werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Geburten im Freiamt zum Teil auch auf näher bei Muri gelegene Spitäler (Zuger Kantonsspital, Stadtspital Triemli der Stiftung Stadtspital Zürich, Spital Limmattal in Schlieren) verteilen werden.