Deutlich kleineres Minus
08.04.2026 Besenbüren, Region Oberfreiamt, FinanzenRechnungsabschluss der Gemeinde Besenbüren
Die Rechnung der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 43 500 Franken ab. Im Budget wurde mit einem Aufwandüberschuss von 356 800 Franken gerechnet. Der Abschluss schliesst somit um 303 300 ...
Rechnungsabschluss der Gemeinde Besenbüren
Die Rechnung der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 43 500 Franken ab. Im Budget wurde mit einem Aufwandüberschuss von 356 800 Franken gerechnet. Der Abschluss schliesst somit um 303 300 Franken besser ab als vorgesehen.
Gründe für den besseren Abschluss gibt es mehrere. Der Steuerabschluss schliesst mit 288 600 Franken rund 15 Prozent besser ab als budgetiert. Die Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen übersteigen das budgetierte Soll um rund 99 600 Franken. Auch bei den Einkommens- und Vermögenssteuern aus den Vorjahren resultieren Mehrerträge von rund 134 900 Franken (Differenz zwischen definitiver zu provisorischer Veranlagung).
Zweimal auch unter Budget
Demgegenüber bleiben die Erträge aus Quellensteuern sowie aus Gewinn- und Kapitalsteuern unter den Budgetwerten und liegen insgesamt um rund 7700 Franken unter den Erwartungen. Zum positiven Ergebnis tragen die Grundstückgewinnsteuern bei, die mit 78 900 Franken um 58 900 Franken über Budget liegen.
Investitionen verschoben
Die Entgelte haben die geplanten Erträge um 16 500 Franken übertroffen, darin enthalten sind Rückerstattungen Dritter wie auch eine Rückerstattung von Ausbildungskosten nach Personalabgang von rund 14 700 Franken. Ein um 10 100 Franken besseres Ergebnis aus der Finanzierung infolge eines tieferen Zinsaufwands bei den Spezialfinanzierungen aufgrund der zeitlichen Verschiebung des Investitionsvolumens trägt ebenfalls zum guten Resultat bei. Demgegenüber liegt der betriebliche Aufwand um rund 12 700 Franken über dem Budget. Budgetüberschreitungen werden in den Bereichen Personalaufwand sowie Sach- und übriger Betriebsaufwand von insgesamt 22 000 Franken verzeichnet. Der Transferaufwand liegt hingegen um 9300 Franken unter dem budgetierten Wert, insbesondere aufgrund tieferer Kosten für die Betriebsrechnung der Kreisschule Bünz.
Die Investitionsrechnung der Einwohnergemeinde (ohne Werke) verzeichnet Nettoinvestitionen von 228 700 Franken. Die Selbstfinanzierung betrug 172 300 Franken, was nicht ganz ausreichte, um die Investitionen zu decken. Das Nettovermögen der Einwohnergemeinde vermindert sich per 31. Dezember auf 783 800 Franken und beträgt bei 675 Einwohnern 1161 Franken pro Einwohner (VJ 1300 Franken, 646 Einwohner).
Plus auch für die Ortsbürger
Die Rechnung der Ortsbürgergemeinde schliesst mit einem Gewinn von 9600 Franken ab (Budget 7500 Franken). Zum besseren Ergebnis haben höhere Erträge aus Waldhausvermietungen von 16 000 Franken (Budget 12 000 Franken) beigetragen. In diesem Zusammenhang ist auch der Aufwand für die Hauswartung um 2400 Franken gestiegen. Aus dem Abschluss des Forstbetriebes Region Muri konnten 16 300 Franken vereinnahmt werden. Diese werden nach Berücksichtigung von Zinsen und Aufwendungen in den Waldfonds eingelegt. Der Bestand des Waldfonds per Ende Jahr beträgt 144 500 Franken. --gk
