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06.03.2026 Mutschellen, LeserbriefeUnhaltbare Aussagen
Zum Leserbrief von Lieni Füglistaller vom 20. Februar und auf das Flugblatt von Gregor Biffiger
Im Leserbrief und auf einem Flugblatt bezichtigen die Herren Füglistaller und Biffiger einen ...
Unhaltbare Aussagen
Zum Leserbrief von Lieni Füglistaller vom 20. Februar und auf das Flugblatt von Gregor Biffiger
Im Leserbrief und auf einem Flugblatt bezichtigen die Herren Füglistaller und Biffiger einen Verwaltungsmitarbeitenden der Verbreitung von Falschinformationen. Der Gemeinderat weist diese unhaltbaren und ehrverletzenden Aussagen mit aller Klarheit zurück. Die Gehässigkeiten, irreführenden Aussagen und persönlichen An- griffe von Befürwortern des Referendums erreichen damit einen neuen und bedauerlichen Höchststand. Wie in vielen anderen Gemeinden erfüllen der Verwaltungsleiter, Gemeindeschreiber und seine Stellvertreterin auch in Berikon ein umfangreiches Aufgabengebiet. Nebst der Gemeindeschreibertätigkeit sind auch die Gesamtführung der Verwaltung, die Bereiche Gesellschaft, Gesundheit, Sicherheit, das Personalwesen, die Informatik, das Projektmanagement und das Risiko-/ Qualitätsmanagement eingeschlossen sowie die Strategie- und Rechtsberatung. Die in Berikon eingesetzten 160 Stellenprozente reichen hierfür nachweislich nicht aus. Wären die Befürworter des Referendums zahlreich an der zitierten Informationsveranstaltung anwesend gewesen, wäre ihnen dieser Umstand bewusst geworden.
Petra Oggenfuss Feldgrill, Frau Gemeindeammann, im Namen des Gemeinderates Berikon
Politisch neutral
Zum Leserbrief von Thomas Koller, in der Ausgabe vom 3. März.
Der Vorstand des Kapellenvereins Friedlisberg möchte klarstellen, dass der Leserbrief von Thomas Koller ohne unsere Kenntnis eingesandt wurde. Der Zweck des Kapellenvereins ist der Erhalt der Kapelle Friedlisberg. Wir sind politisch neutral, und es liegt uns fern, uns zu bevor- stehenden Abstimmungen in benachbarten Gemeinden zu äussern. Unser Vereinsmitglied Thomas Koller brachte an der letzten GV unter «Varia» den Vorstoss, sich für die Bewirtung am 1.-August-Anlass zu bewerben. Der Vorstand äusserte seine Bedenken, dass genügend freiwillige Helfer gefunden werden könnten, und überliess es Thomas Koller, Freiwillige zu suchen. Bis zur Veröffentlichung des Le- serbriefs war dem Vorstand nicht bekannt, dass die benötigte Anzahl Helfer gefunden werden konnte. Ja, wir planen in den nächsten Jahren eine Aussenrenovation, für die wir Geld in der Vereinskasse benötigen. Wir werden diesbezüglich auch aktiv werden, aber ohne uns in politische Angelegenheiten einzumischen.
Patricia Welti für den Vorstand des Kapellenvereins Friedlisberg
Ja zur Stellenplanerhöhung
Die Zeiten ändern sich. Keine neue Erkenntnis, zugegeben. Und trotzdem; Rezepte, die vor Jahren (respektive Jahrzehnten) funktioniert haben, müssen nicht gezwungenermassen heute noch zeitgemäss sein. Gemeinderäte sind Freizeitpolitiker. Arbeit im Dienst der Allgemeinheit, die berufsbegleitend erledigt wird. Entlöhnung überschaubar, der zeitliche Aufwand gross, Kritik garantiert. Der Job der Gemeinderäte ist im Wesentlichen strategischer Natur und besteht darin, kommende Herausforderungen an und mögliche Bedürfnisse der Gemeinde zu erkennen und Lösungen, struktureller wie finanzieller Natur, für diese Probleme anzubieten. Die Verwaltung ihrerseits, zuständig für das Operative, sollte schlicht funktionieren. Alltäglich, möglichst reibungslos und möglichst effizient. Und zwar im Hier und Heute. Und genau deshalb braucht es einen Verwaltungsleiter. Die Stellenplanerhöhung ist kein Luxus, den man sich als Exekutive so neben- bei mal gönnt, sondern eine Investition in die Funktionsfähigkeit, Effizienz und Stabilität der Verwaltung. Zu teuer? Im Gegenteil! Die Stellenplanerhöhung sichert kompetente Führung, entlastet Mitarbeitende, reduziert externe Kosten, Wissen und Erfahrung bleiben in der Verwaltung. Weniger ausgeben heisst nicht gezwungenermassen sparen.Wer mittelund langfristig Geld sparen will, sagt Ja zur Stellenplanerhöhung.
Roland Isenmann, Berikon
