Erfreuliches Wachstum
27.02.2026 Villmergen, Region Unterfreiamt, Finanzen, GewerbeJahresergebnis der Raiffeisenbank Villmergen
Die Raiffeisenbank Villmergen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Sie erzielte einen Gewinn von 1,78 Millionen Franken. Das Hypothekarvolumen erhöhte sich um 4,6 Prozent. Die Kundeneinlagen haben ...
Jahresergebnis der Raiffeisenbank Villmergen
Die Raiffeisenbank Villmergen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Sie erzielte einen Gewinn von 1,78 Millionen Franken. Das Hypothekarvolumen erhöhte sich um 4,6 Prozent. Die Kundeneinlagen haben um 5 Prozent zugenommen.
Die Raiffeisenbank Villmergen hat im Geschäftsjahr 2025 in einem herausfordernden Umfeld einen Jahresgewinn von 1,78 Millionen Franken erzielt. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte mit 2,68 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Wie erwartet sank der Erfolg im Zinsengeschäft aufgrund des tieferen Zinsniveaus um 1,7 Prozent auf 12,07 Millionen Franken. Getragen wurde dieses Jahresergebnis von einem sehr soliden Wachstum im Hypothekargeschäft sowie im Vorsorge- und Anlagebereich.
Christian Stutz, Vorsitzender der Bankleitung von der Raiffeisenbank Villmergen, freut sich über das Ergebnis: «Unsere Bank verzeichnete im vergangenen Jahr in allen Geschäftsbereichen ein erfreuliches Wachstum.» Die Hypothekarforderungen erhöhten sich um 48,7 Millionen (+4,6 Prozent) auf insgesamt 1114,1 Millionen Franken. Die Forderungen gegenüber Kunden haben im Vergleich zum Vorjahr um 10,5 Millionen (–39,1 Prozent) abgenommen. Somit stiegen die gesamten Kundenausleihungen um 38,2 Millionen Franken (+3,5 Prozent).
Auf der Passivseite erhöhten sich die Kundeneinlagen um 55,5 Millionen (+5 Prozent) auf 1170,9 Millionen Franken. Neu weist die Raiffeisenbank Villmergen eine Bilanzsumme von 1482,4 Millionen aus (Vorjahr: 1418,4 Millionen Franken). Im Vorsorge- und Anlagegeschäft erhöhte sich das Depotvolumen um 36,5 Millionen (+20 Prozent) und betrug per 31. Dezember 218,7 Millionen Franken.
Rückläufiger Zinserfolg, starkes Kommissionsgeschäft
Die Leitzinsentwicklung prägte das Zinsengeschäft. «Wie erwartet ging der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft, unser Hauptertragspfeiler, um 1,7 Prozent auf 12,07 Millionen Franken zurück», berichtet Christian Stutz weiter. «Hingegen entwickelte sich das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sehr positiv: Der Erfolg stieg um 8,5 Prozent auf 2,68 Millionen Franken.» Einen wesentlichen Beitrag leistete dabei das Wertschriften- und Anlagegeschäft. Der Handelserfolg sank um 0,08 Millionen (–9,5 Prozent) auf 0,74 Millionen Franken. Insgesamt resultierte ein Geschäftsertrag von 15,68 Millionen Franken (Vorjahr: 16,28 Millionen Franken, –3,7 Prozent).
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich auf 8,81 Millionen Franken (+8,2 Prozent). Der Personalausbau in den letzten beiden Jahren manifestierte sich in einem höheren Personalaufwand von 4,93 Millionen Franken. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 0,23 Millionen Franken (+5 Prozent). Die Raiffeisenbank Villmergen beschäftigte per Ende 2025 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 3 Lernende. Auch der Sachaufwand nahm um 0,43 Millionen (+12,5 Prozent) auf 3,87 Millionen zu.
Aufgrund des tieferen Zinsergebnisses und der höheren Kosten liegt der Geschäftserfolg bei 6,65 Millionen Franken (–16,4 Prozent). Insgesamt erwirtschaftete die Raiffeisenbank Villmergen einen Jahresgewinn in Höhe von 1,78 Millionen Franken (Vorjahr: 1,85 Millionen Franken, –3,8 Prozent). «Der Jahresgewinn fällt zwar tiefer aus als im Vorjahr, befindet sich aber weiterhin auf einem zufriedenstellenden Wert», hält Christian Stutz, Vorsitzender der Bankleitung, fest. Der Fokus liegt im Sinne einer umsichtigen Risikopolitik auf einem qualitativen Wachstum im Kerngeschäft.
Ausblick auf 2026
Trotz des herausfordernden Marktumfelds mit anhaltend tiefen Zinsen und geopolitischen Unsicherheiten blickt die Raiffeisenbank Villmergen optimistisch in die Zukunft. Für das Jahr 2026 wird ein solides Geschäftsergebnis erwartet, mit Potenzial für eine leichte Zunahme im Zinsengeschäft und weiteren Erfolgen im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Die Bank legt ihren Fokus weiterhin auf ein qualitatives Wachstum im Kerngeschäft. --zg

