«Natürlich Wein»
29.07.2022 MuriSommerserie «Entweder/oder» mit Marlies Laubacher, Unternehmerin
Marlies Laubacher ist Geschäftsführerin der Haus und Raum AG und Inhaberin der Weinlounge Veritas. Sie ist in Muri fast allen bekannt. Eine innovative, kreative Macherin, die unter anderem ...
Sommerserie «Entweder/oder» mit Marlies Laubacher, Unternehmerin
Marlies Laubacher ist Geschäftsführerin der Haus und Raum AG und Inhaberin der Weinlounge Veritas. Sie ist in Muri fast allen bekannt. Eine innovative, kreative Macherin, die unter anderem die Idee für das Intermezzo im Ammanngarten hatte.
Sie ist in Muri verwurzelt und macht viel für die Gemeinde. Das Klosterdorf und die Murianer liegen Marlies Laubacher am Herzen. Das spürt man der Mutter und Unternehmerin auch an und ihre Projekte, wie zum Beispiel der Ammanngarten beim Bahnhofareal oder diverse Einsätze in Kommissionen, sind die Beweise dafür. Für ihr Engagement wurde sie auch schon vom Muri Energie Forum mit dem Energiepreis für die Wohnüberbauung am Chatzebach ausgezeichnet.
Die ausgebildete Weinakademikerin ist eine Optimistin, eine Teamplayerin und eine Pragmatikerin, die von der Wüste fasziniert ist. Sie begeistert Ambiance und sprich sich klar fürs Frühaufstehen aus. --sus/sab
Tag oder Nacht?
Ich bin eine Teamplayerin, darum ziehe ich den Tag vor. Dann sind auch alle erreichbar, mit denen ich zusammenarbeite.
Links oder rechts?
Als Pragmatikerin finde ich in vielen politischen Programmen Positionen, die meinen Ansichten und Überzeugungen entsprechen. Nur für Ideologien am ganz linken wie am ganz rechten Rand habe ich keinerlei Verständnis, weil sie komplexe Zusammenhänge vereinfachen, Kompromisse unmöglich machen und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden.
Zahlen oder Wörter?
Zahlen spielen in meinem Leben zwar eine zentrale Rolle, sie taugen aber wenig im Umgang mit anderen Menschen. Worte sind deshalb genauso wichtig.
Hausfrau oder Businessfrau?
Für mich ist es am schönsten und befriedigendsten, als Unternehmerin zu arbeiten, Ideen zu entwickeln sowie neue Projekte anzustossen und durchzuziehen.
Bier oder Wein?
Was für eine Frage! Natürlich Wein. Spätestens seit meiner Ausbildung zur Weinakademikerin denke ich, dass Wein das vielfältigere und damit interessantere Getränk ist. Als Geschäftsführerin der Weinlounge Veritas liegt mir viel daran, unseren Gästen interessante Weine zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten.
Sommer oder Winter?
Fast alles, was ich gerne mache, lässt sich im Sommer leichter bewerkstelligen: mit lieben Menschen einen lauen Sommerabend im Garten verbringen, aber auch wandern, reisen und Städte und Landschaften entdecken.
Halbvoll oder halbleer?
Ganz klar halbvoll. Ich bin Optimistin, die Chancen sieht und nutzt. Wo andere vor allem Probleme und Hindernisse wahrnehmen, entdecke ich Potenzial und fühle mich angespornt.
Zelt oder Luxushotel?
Zum Leidwesen meines Mannes: Luxushotel. Als wir uns kennenlernten, nutzte er noch rege seinen Jugendherbergsausweis. Mich begeistern Ambiance, Architektur und diskrete, freundliche Gastlichkeit in sehr guten Hotels. Meinen Mann mittlerweile auch.
Buch oder Film?
Sowohl Bücher als auch Filme haben für mich einen hohen Stellenwert. Ich lese viel und gerne Bücher und Zeitungen, schaue mir aber mit ebenso viel Freude Filme im Kino und im Fernsehen an.
Morgenmuffel oder Frühaufsteherin?
Wichtige Arbeiten erledige ich immer am frühen Morgen – nach dem ersten Espresso und einem kurzen Blick in die Nachrichten.
Dorf oder Stadt?
Für mich kein Entweder-oder: Die Dynamik, das Gewusel, die Architektur, die Kultur, die Einkaufsmöglichkeiten – all das fasziniert mich an der Stadt. Nach einiger Zeit bin ich dann aber froh, in die Überschaubarkeit und Ruhe des Dorfs zurückzukehren.
Kochen oder Restaurant?
Ich esse oft und mit Genuss in Restaurants, nicht zuletzt auch, um Anregungen für das eigene Restaurant zu bekommen. Das heisst allerdings nicht, dass ich nicht auch gern koche und immer wieder etwas Neues ausprobiere.
Meer oder Berge?
Noch mehr mag ich die Wüste. Die Weite des Meeres fasziniert mich aber sehr, und Entspannung finde ich beim Wandern in den Bergen.
Herz oder Kopf?
Vernünftige unternehmerische Entscheidungen zu treffen, zu planen und zu organisieren, ist natürlich zuerst Kopfsache, vor allem bei meinen Immobilienprojekten. Aber das Herz hilft mir, die Bedürfnisse anderer einzubeziehen.
Steuererklärung oder Zahnarzt?
Als Zahlenmensch verursacht mir die Steuererklärung keine Bauchschmerzen, auch wenn ich die Frist hin und wieder erstrecken lassen muss. Der Zahnarzt hingegen schon eher …

