Zusammenarbeit vertieft
28.08.2020 KelleramtJahresbericht der Spitex Kelleramt
Die Mitgliederversammlung der Spitex Kelleramt musste pandemiebedingt abgesagt werden. Jetzt liegt der Jahresbericht vor. Dieser zeigt, dass die angestrebte verstärkte Kooperation mit anderen Organisationen zu greifen ...
Jahresbericht der Spitex Kelleramt
Die Mitgliederversammlung der Spitex Kelleramt musste pandemiebedingt abgesagt werden. Jetzt liegt der Jahresbericht vor. Dieser zeigt, dass die angestrebte verstärkte Kooperation mit anderen Organisationen zu greifen beginnt.
Auf die Mitgliederversammlung in diesem März musste die Spitex Kelleramt verzichten. Ein neues Datum für 2020 wurde nicht angesetzt. Die nächste findet erst am 29. April 2021 statt. Dem Jahresbericht 2019 ist zu entnehmen, dass letztes Jahr weniger Stunden als zuvor verrechnet wurden. Gesamthaft wurden knapp 4800 Stunden geleistet. Eine Zunahme um 335 Stunden gab es dagegen bei den Arbeiten durch Dritte.
Abläufe verbessert
Die 2018 eingeführten neuen Abläufe im Bereich der palliativen und psychiatrischen Grundversorgung zu Hause wurden weiter verbessert. Zusammen mit denjenigen der Kinder-Spitex und der Pro Senectute nahmen deren Aufwände um 18 000 Franken zu. Dafür reduzierte sich der eigene Personalaufwand um 23 000 Franken. Weil im ersten Halbjahr weniger Einsätze zu verzeichnen waren, wurde eine Mitarbeiterin an die Spitex am Puls in Villmergen ausgeliehen.
Grössere Anforderungen
Der Auftrag der Gemeinden, die Zusammenarbeit mit anderen Spitex-Organisationen zu vertiefen, wurde damit weiter vorangetrieben. Der Vorstand sei bei der Suche nach den richtigen Partnern sehr aktiv. Wahrscheinliche Zukunftsszenarien reichen von der Kooperation bis zu einer Fusion.
Laut Geschäftsführerin Eva Gemmrich war 2019 eher ein ruhiges Jahr. So wurden die Richtlinien des Medikamentenmanagements überarbeitet, um die Qualität bei den Patienten zu verbessern. Es wurde eine Methode entwickelt, um den Medikamentenmissbrauch durch Spitex-Klienten zu verhindern. Die Digitalisierung konnte vorangetrieben werden, indem zwei neue Programme zur elektronischen Übertragung der Krankenkassenrechnungen und zur kantonalen Austrittsbefragung eingeführt wurden. Vermehrt werden künftig die Langzeitpflege und eine 24-Stunden-Betreuung auf die Spitex zukommen. Damit verbunden sind grössere Anforderungen an das Personal der Spitex Kelleramt im Bereich Ausbildung und Einsatz. --red
