Auf dem falschen Fuss erwischt
25.08.2020 WohlenReaktion des Vereins St.-Leonhard aus das Ende der «Kulti»
Von der Schliessung der Kulturbeiz ist auch der Verein St. Leonhard als Träger des Chappelehofs betroffen. «Die Schliessung ist für den Verein und die zahlreichen Gäste der Kulturbeiz schwer zu ...
Reaktion des Vereins St.-Leonhard aus das Ende der «Kulti»
Von der Schliessung der Kulturbeiz ist auch der Verein St. Leonhard als Träger des Chappelehofs betroffen. «Die Schliessung ist für den Verein und die zahlreichen Gäste der Kulturbeiz schwer zu verarbeitende Kost. Der Verein bedauert diesen Schritt zutiefst», schreibt Präsident Paul Huwiler in einer Medienmitteilung.
Der Entscheid kommt für den Verein zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Seit Jahren ist man daran, die umfassende und dringend notwendige Sanierung des Chappelehofs aufzugleisen. Diesen Herbst wollte man ein überarbeitetes Projekt samt Kostenvoranschlag präsentieren, welches zusammen mit dem Wohler Büro Hegi, Koch, Kolb entwickelt wurde. «Die ursprünglichen Kosten des ersten Projekts konnten deutlich reduziert werden. Trotzdem wird die Finanzierung der Sanierung eine riesige Herausforderung für den Verein», macht Huwiler deutlich.
Herber Schlag
In den letzten Jahren hat sich der Chappelehof von einem Pfarreizentrum zu einem Kultur- und Veranstaltungsort mit diversen Nebenräumen für Sitzungen und Treffen aller Art gewandelt. Die bevorstehende Sanierung soll dieser Entwicklung Rechnung tragen und den Chappelehof als Kultur- und Begegnungszentrum stärken. Der Verlust der Kulturbeiz ist für den Verein darum ein herber Schlag und stellt ihn vor eine neue Ausgangslage. «Eine Neuvermietung in der durch Corona belasteten Zeit ist eine grosse Herausforderung. Die Auswirkungen auf das Sanierungsvorhaben wird der Verein mit dem involvierten Unternehmens- und Projektentwicklungsbüro diskutieren müssen», so der Präsident.
«Schmerzliche Wunde»
Auch persönlich bedauert man die Kündigung der Pächter. «Das Team der Kulturbeiz hat mit seinen Kochkünsten viele Wohlerinnen und Wohler verwöhnt und ein Lächeln auf ihr Gesicht gezaubert. Die Kulturbeiz hat bestens zum Chappelehof gepasst und wird eine schmerzliche Wunde hinterlassen», erklärt Paul Huwiler. Er dankt darum dem Kulturbeizteam für die tolle Zeit und die gute Zusammenarbeit in all den Jahren. --red