Kopfüber und mit viel Style
17.09.2019 MuriJugendarbeit Muri und Kelleramt organisierten den Freestyle-Contest
Ob mit dem Scooter oder auf dem Skateboard – die Freestyler zeigten ihr ganzes Können. Waghalsige Sprünge und Salti sorgten für viel Begeisterung. Und auch die Jüngsten bewiesen, ...
Jugendarbeit Muri und Kelleramt organisierten den Freestyle-Contest
Ob mit dem Scooter oder auf dem Skateboard – die Freestyler zeigten ihr ganzes Können. Waghalsige Sprünge und Salti sorgten für viel Begeisterung. Und auch die Jüngsten bewiesen, dass Skaten nach wie vor im Trend liegt.
Annemarie Keusch
Keine Grenzen. Das galt beim Freestyle-Contest in gleich mehrfacher Hinsicht. Einerseits waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Immer wieder war auch Speaker, Mitorganisator und Jugendarbeiter Benedikt Schumacher überrascht. «Diesen Trick haben wir heute noch nie gesehen.» Viele Drehungen, waghalsige Sprünge oder schnelle Wendungen – die Bandbreite der Tricks war breit und faszinierend.
Und auch die Altersspanne der Teilnehmenden. «Alle konnten mitmachen», bestätigt die Murianer Jugendarbeiterin Ramona Hochrainer. 17 waren es total in den verschiedenen Kategorien. Der Jüngste zählte zarte sechs Jahre. Der Älteste war mit 25 Jahren ein ganz erfahrener Skater. Vor allem auf dem Scooter zeigten auch die Kleinen, wie viel auf dem schmalen Brett mit zwei Rädern überhaupt machbar ist. Hinzu kamen der Jöö-Effekt und der Stolz der Eltern, die den Applaus immer wieder laut werden liessen.
Annäherung der Jugendarbeit und der Skateszene
Es war der zweite Freestyle-Contest in Muri – organisiert von der Murianer Jugendarbeit und jener aus dem Kelleramt. «Die Idee kam von einem Jugendlichen», weiss Ramona Hochrainer. Und in Muri findet der Anlass statt, «weil hier anscheinend der schönste Skatepark der Region ist». Für Hochrainer ist die Zusammenarbeit mit der Skaterszene eine willkommene Abwechslung – vor allem auch für die Jugendlichen. «Diese Verbindung versuchten wir schon länger herzustellen», sagt sie. Vorher wurden mit dem Skateverein «Muska», Muri Skate Area, einige Anlässe organisiert. «Aber in loser Folge», sagt Hochrainer.
Der intensivere Kontakt steht auch in Verbindung mit Stefan Burkard, einem Mitglied von «Muska» und aktuell Zivildienstleistender bei der Jugendarbeit Muri. Und diesen Sommer stand die «machBar» der Jugendarbeit jeweils mittwochs und freitags bei schönem Wetter direkt neben der Skateanlage. Die Jugendarbeit und die Skateszene des Freiamts kamen sich also näher.
«DJ Mikel» heizte ein
Ramona Hochrainer bezeichnet den Contest als beste Öffentlichkeitsarbeit. «Wir können zeigen, wer wir sind und was wir machen. Und die Skater tun dasselbe.» Gekommen sind gut hundert Leute und sie zeigten sich begeistert vom Gebotenen. Ein Raunen ging durch die Menge, wenn ein Trick misslang oder es gar zum Sturz kam. Jubelrufe und Applaus ertönten, wenn besonders schwierige Tricks zum Stand gebracht werden konnten.
Zur guten Atmosphäre trugen auch «DJ Mikel» mit passenden Beats und die Rapper Laco und Blocco der «L.O.V.E.-Crew» bei. «Wir sind sehr zufrieden. Die Stimmung war bestens, das Wetter auch und es kamen mehr Leute als im Vorjahr», bilanziert Ramona Hochrainer.





