2. Liga: Muri mit neuem Trainerduo in neuer Liga
Mit dem Aufstieg und dem Cupfinal haben die Frauen des FC Muri so gut wie das Maximum aus der vergangenen Saison geholt. Das neue Trainerduo muss in der neuen Liga den Abgang dreier Leistungsträgerinnen ...
2. Liga: Muri mit neuem Trainerduo in neuer Liga
Mit dem Aufstieg und dem Cupfinal haben die Frauen des FC Muri so gut wie das Maximum aus der vergangenen Saison geholt. Das neue Trainerduo muss in der neuen Liga den Abgang dreier Leistungsträgerinnen verkraften.
Oliver Kempf, der Trainer, der die Muri-Frauen ungeschlagen an die Spitze der 3. Liga und in den Final des Aargauer Cup geführt hat, hat den Verein verlassen. Seine Assistentin Esmeralda Küchler hat die Mannschaft übernommen und sich mit Patrick Rohrbach Unterstützung geholt.
Rohrbach hat vor einigen Jahren gemeinsam mit Büchler die Aargauer Auswahl der Mädchen U13 betreut und war lange Jahre beim FC Bremgarten und in der Nationalliga A beim SC Kriens im Frauenfussball tätig.
Neben dem Trainerwechsel verliessen die Brasilianerinnen Maiane dos Santos und Loriane Sacramento Azevedo sowie die US-A merikanerin Josephine Matlick die Mannschaft. Das Trio wurde von einem Sponsor eigens für die vergangene Rückrunde geholt.
Ziel ist der Klassenerhalt
In der Meisterschaft ist das Ziel für die Klosterdörflerinnen klar. «Wir wollen den Klassenerhalt», sagt Büchler. Das Trainerduo ist sich allerdings bewusst, dass die Aufgabe nicht einfach wird. Drei Spielerinnen werden zum Saisonstart wegen einem Auslandsaufenthalt fehlen. «Wir haben gute Spielerinnen verloren. Das ist uns bewusst», so Büchler. Die Gegnerinnen sind stärker, während Muri an Qualität und Quantität eingebüsst hat.
Hoffnung bereitet die Zusammenarbeit mit dem FC Bremgarten. Die Bremgarterinnen haben je ein Team in der 1. und in der 4. Liga. Durch die Gruppierung ist es möglich, Spielerinnen untereinander auszutauschen. «Bremgarten wird Spielerinnen haben, denen es noch nicht für die 1. Liga reicht. Diesen werden sie lieber in der 2. Liga Spielpraxis geben als in der 4. Liga», sagt Patrick Rohrbach. Neben der Meisterschaft schaut das Trainerduo auch auf den Cup. In der vergangenen Saison konnten die Murianerinnen als Drittligistinnen in den Final einziehen. Rohrbach: «Wir haben nur drei Teams im Kanton, die in der 2. Liga spielen. Als eines davon gehören wir im Cup schon zu den Favoriten.» Er ergänzt: «Mit Bremgarten konnten wir als Team aus der 3. Liga den Cup gewinnen.»
Den Cup sieht das Trainerduo auch als Möglichkeit, sich Selbstvertrauen für die Meisterschaft zu holen. «Wir hoffen, dass wir zum Saisonstart noch von der Euphoriewelle des Aufstiegs und des Cupfinals profitieren können», sagt Büchler. --jl