«Wenn der Himmel besondere Farben hat»
26.06.2026«Entweder/Oder» mit Aileen Pilgrim aus Muri
Aileen Pilgrim ist 28 Jahre alt. Die Murianerin (Schwester von Fussball-Nati-Spielerin Alayah Pilgrim) arbeitet als Psychologin und singt in ihrer Freizeit. Die nächsten Auftritte ...
«Entweder/Oder» mit Aileen Pilgrim aus Muri
Aileen Pilgrim ist 28 Jahre alt. Die Murianerin (Schwester von Fussball-Nati-Spielerin Alayah Pilgrim) arbeitet als Psychologin und singt in ihrer Freizeit. Die nächsten Auftritte hat «Noorai» im Freiamt: Am 27. Juni in Muri im Ammanngarten, am 10. Juli in der Sommerbar in Wohlen und am 13. Juli am «Moon and Stars» in Locarno.
Muri oder Zürich?
Zürich. Am Puls der Zeit. Ich habe aber die Murianer Gelassenheit stets dabei. Und in Muri ist zudem das Hotel Mama, was ich sehr schätze.
Singen oder Tanzen?
Singen. Natürlich. Weil da kann ich ohne Berührung berühren. Vielleicht werde ich irgendwann noch eine gute Tänzerin.
Sommer oder Winter?
Sommer. Sonne. Energie. Der Winter passt mir nicht, weil das Wetter zu kalt ist. Über den Sommer kann man viel mehr Songs schreiben als über die kalte Jahreszeit. Im Winter gehe ich meist in die Ferien – an einen warmen Ort.
Frauen- oder Männerfussball?
Auch wenn ich aktuell die Spiele der Männer-WM oft im Public Viewing mitverfolge, so wähle ich zu 100 Prozent den Frauenfussball. Weil: Frauen unterstützen Frauen. Und es liegt in der NEUER NOTAR in BREMGARTEN AG Familie (lacht). NEUER NOTAR in BREMGARTEN AG
Schweiz oder Ausland?
Ich liebe die Leichtigkeit und Freiheit von fremden Kulturen. Ich lerne gerne Neues kennen. In den letzten 12 Monaten war ich schon in Italien, Thailand und Costa Rica. Ende Jahr werde ich nach Indien gehen an eine Hochzeit – und erneut nach Thailand. Tropische Länder haben es mir angetan. Ich reise besonders gerne wegen des Essens. Ich mag es würzig und scharf. Aber hey, ich schätze die Schweizer Stabilität, die Pünktlichkeit und die existenzielle Sicherheit sehr.
Sport oder Faulenzen?
Das ist fies. Ich will nicht antworten. Ich bewege mich zwar gerne und bin aktiv, aber ich bin keine Profisportlerin. Meine Sport-Routine gestalte ich eher kreativ (lacht).
Introvertiert oder extrovertiert?
Ich bin beides. Ich bin sehr gerne unter Leuten, kann mich auf viele Menschen einlassen, aber ich mag keinen Smalltalk. Oberflächlichkeiten sind mir zu anstrengend. Ich mag tiefgründige Gespräche.
Reden oder Zuhören?
Boah. Wieder eine fiese Frage. Die goldene Mitte. In meinem Job als Psychologin muss ich oft zuhören. Das wirksamste Gesprächsinstrument ist manchmal die Stille. Ich bin auch ein Mensch, der gerne spricht. Ich stelle auch gerne Fragen und bin neugierig. Und dies im Privaten wie auch im Job.
Hund oder Katze?
Ich bin kein Haustierfreund, sie würden mir die Freiheit rauben. Aber «Archie», der Hund meiner Schwester Alayah, ist zum Knuddeln.
Tag oder Nacht?
Am liebsten mag ich die Morgenstimmung. Ich bin im Zug am frühen Morgen meistens schon sehr gut gelaunt – und alle anderen im ÖV schauen eher grimmig. Morgens trifft man die besten Entscheidungen, weil das Gehirn noch nicht müde ist. Was ich auch mag: Die Übergangszeit, wenn die Sonne aufoder untergeht. Dann, wenn der Himmel besondere Farben hat, entsteht oftmals eine inspirierende Stimmung für das Songwriting. --spr

