Bremgarter Verein an Traditionsanlass in Zürich
Kürzlich trafen sich die Wassersportler in Bremgarten und fuhren gemeinsam mit dem ÖV nach Zürich. Der Gastgeberverein, der Wasserfahrclub Hard, ist auf der Werdinsel zu Hause. Ein schöner Fleck im ...
Bremgarter Verein an Traditionsanlass in Zürich
Kürzlich trafen sich die Wassersportler in Bremgarten und fuhren gemeinsam mit dem ÖV nach Zürich. Der Gastgeberverein, der Wasserfahrclub Hard, ist auf der Werdinsel zu Hause. Ein schöner Fleck im Naherholungsgebiet der grössten Stadt der Schweiz.
Nach kurzer Streckenerklärung machte sich der erste Verein an den Start. Der WFC Hard stand mit guten Zeiten da. Es folgten der Limmatclub Zürich (LCZ), der Wassersportclub Bremgarten (WSCB), der Wasserfahrverein Schlieren und der Nautische Club Zürich.
Wieso Becher und Wettfahren?
Das Becherwettfahren ist eine jahrzehntealte Tradition. Eigentlich ein Wettfahren unter den Zürchern. Der Wassersportclub Bremgarten ist aber eng mit den Zürcher Vereinen befreundet. Obwohl der Verein aus dem Kanton Aargau kommt und sein Heimatrevier eigentlich die Reuss ist, reist die Bremgarter Crew jedes Jahr im Frühling nach Zürich an die Limmat. «Die Freundschaft wird sehr geschätzt und gepflegt», betonen die Verantwortlichen des WSCB denn auch.
Der Siegerverein gewinnt dabei den «Becher» als Wanderpokal. Es gibt lediglich zwei Kategorien, Junioren (U-19) und die Aktiven, älter als 19. Die Frauen starten auch bei den Aktiven, wobei sie klar in der Unterzahl sind. Es gab heuer lediglich drei Frauenschiffe am Start und 30 Männerschiffe. Der Wasserparcours sei technisch eine grosse Herausforderung gewesen, berichten die Bremgarter nach dem diesjährigen Wettkampf. «Stachel, rudern, mit dem Weidling eine Acht fahren um die Bojen, alles war dabei.» Auch das Wetter spielte mit. Und die Festwirtschaft vom WFC Hard verwöhnte im Anschluss die Gäste aus Bremgarten, von denen einige auch sportlich hervorragend abschnitten. Bei den Junioren standen Simon Belser und Loris Meier zuoberst auf dem Podest. Die Junioren Patrick Koch und Martial Bütler holten sich den dritten Platz. --pd/red