Regio-Cup Aargau Plus: Frick II – Wohlen Mutschellen 13:29 (8:17)
Die SG Wohlen Mutschellen ist im Cup weiterhin auf Kurs Titelverteidigung. Im Viertelfinal gewannen die Freiämter beim Drittligisten Frick deutlich mit 29:13 und folgten den Vereinskollegen der ...
Regio-Cup Aargau Plus: Frick II – Wohlen Mutschellen 13:29 (8:17)
Die SG Wohlen Mutschellen ist im Cup weiterhin auf Kurs Titelverteidigung. Im Viertelfinal gewannen die Freiämter beim Drittligisten Frick deutlich mit 29:13 und folgten den Vereinskollegen der SG Mutschellen-Wohlen ins Final-Four-Turnier.
«Wir wollen es der SG Mutschellen-Wohlen gleichtun und uns die Chance zur Titelverteidigung offenhalten», gab Andjelko «Alex» Milosevic, Trainer der SG Wohlen Mutschellen die Marschrichtung für den Viertelfinal beim Drittligisten Frick II vor.
Nach anfänglichem gegenseitigem Abtasten übernahm der Favorit aus dem Freiamt ab der 10. Minute das Zepter. Aus einer äusserst stabilen Abwehr bauten die Gäste ihre Führung vom 5:5 zunächst auf 6:10, später auf 7:16 aus. Die Gastgeber versuchten dem oberklassigen Besucher das Leben mit vielen Positionswechseln schwer zu machen.
Defensive top, im Angriff noch Potenzial
Hatten sie zu Beginn noch Abstimmungsprobleme in der Abwehr, konnten sich die Freiämter mit der Zeit immer besser auf das wirblige Spiel der Fricktaler einstellen. Je länger die Partie dauerte, desto besser füllten sie ihre Favoritenrolle aus.
Zur Pause war das Spiel mit dem 17:8 für die Gäste entschieden. Fünf Minuten brauchte die SG Wohlen Mutschellen für ihren ersten Treffer nach der Pause. Sogar drei Minuten länger benötigte Aussenseiter Frick II für sein erstes Tor nach dem Seitenwechsel. Damit war schon früh aufgezeigt, dass die Gäste die Partie dank ihrer starken Defensive für sich entschieden haben.
«Wir haben nach dem Seitenwechsel nur fünf Gegentore zugelassen. Unsere Abwehr hat hier sehr gute Arbeit geleistet. Dass wir im Angriff dann aber nur zwölf Tore erzielen konnten, da hüllen wir mal den Mantel des Schweigens darüber», resümierte ein sichtlich gelöster Milosevic nach der Partie. «Wir haben zu viele Chancen liegen und den finalen Biss vermissen lassen.»
Vermutlich lag dies auch an der deutlichen Führung, die die Freiämter bis zum Schluss auf 29:13 ausbauten. «Wir haben unser Ziel erreicht und sind wieder am Final-Four-Turnier. Jetzt geht es zunächst in der Meisterschaft weiter», schloss Milosevic den Abend ab.
Bereits am Donnerstag im Einsatz
Bevor das Final-Four-Turnier Mitte März ansteht, geht es übermorgen Donnerstag (19.30 Uhr, Burkertsmatt Widen) für die Freiämter in der Meisterschaft weiter. Die SG Wohlen Mutschellen empfängt den BSV RW Sursee zum Stelldichein.
Der Gegner aus dem Kanton Luzern liegt mit 13 Zählern aus 15 Partien derzeit auf Platz sieben und somit nur zwei Punkte vor den Relegationsplätzen.
Das Team aus Sursee liess aber in der letzten Runde aufhorchen, als man Borba Luzern einen Zähler beim 24:24-Unentschieden abknüpfen konnte. Immerhin ist Borba der grösste Konkurrent der Freiämter Spielgemeinschaft im Kampf um den Spitzenplatz in der Gruppe. Es hätten genauso gut beide Punkte sein können, die Sursee am Ende mitnimmt. Sie führten immerhin fünf Minuten vor dem Ende des Spiels noch mit 24:20 gegen das Topteam von Borba.
Die SG Wohlen Mutschellen wird gewarnt sein, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zwar gewannen die Freiämter Anfang Dezember das Hinspiel deutlich mit 38:27, taten sich aber schwer, diesen Erfolg einzutüten. «Das sind alles Zahlen. Wir schauen wie immer zuerst auf unser Spiel und sehen dann, wie der Gegner reagieren wird», hält Milosevic am teaminternen Fahrplan fest. --ch