Die Projektwoche der Kreisschule Mutschellen bot einiges für die Schülerinnen und Schüler
Den gewohnten Schulalltag verlassen – das haben die Schülerinnen und Schüler der Kreisschule Mutschellen (KSM) letzte Woche getan. Klassen- und ...
Die Projektwoche der Kreisschule Mutschellen bot einiges für die Schülerinnen und Schüler
Den gewohnten Schulalltag verlassen – das haben die Schülerinnen und Schüler der Kreisschule Mutschellen (KSM) letzte Woche getan. Klassen- und typenübergreifend widmeten sie sich eine Woche lang einem spezifischen Thema. Dabei war auch der Kurs «Feuerskulptur».
Sabrina Salm
Zwei Schüler halten die Wachsfackeln an die mit Holzschnitzeln umstreute Skulptur. Das aus gut 250 Laufmetern Dachlatten erstellte Kunstwerk fängt Feuer – ein spannender Moment für die Kursteilnehmenden, die Leiterinnen und die Zuschauenden. An der Skulptur haben 16 Schülerinnen und Schüler mit den beiden TTG-Lehrerinnen Sonja Greuter und Sandra Giacomini innert vier Tagen gebaut – nur um sie dann anzuzünden. Warum? «Das Verbrennen und die Wirkung des Feuers gehören zum Gesamtkunstwerk», erklärt Sandra Giacomini. Sie ist überzeugt, dass die freie Gestaltung einer solchen Skulptur auch ein enormes Lernfeld ist. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie vielfältig man mit Holz gestalten kann, und sie erwerben ganz pragmatisch Kenntnisse über Statik. Der Prozess des Loslassens gehört in diesem Fall ebenfalls dazu.
Vielfältiges Angebot
Das Lernen spielt auch in den anderen Kursen der Projektwoche eine grosse Rolle, nur ist eben der Zugang etwas aussergewöhnlich. Die 568 Schüler und Schülerinnen teilten sich dieses Jahr auf 25 Angebote auf. Die Angebote reichten vom Mikrokosmos bis zur Astronomie. Verschiedene Sportarten wurden betrieben – auch Schneesport, denn etliche Schülerinnen und Schüler waren letzte Woche in Lagern in Graubünden. Andere befassten sich mit unterschiedlichsten Aspekten der Medienlandschaft wie Blog, Podcast, Druck oder künstlicher Intelligenz. Hochkonzentriert sassen einige Schüler vor dem Schachbrett und versuchten den gegnerischen König matt zu setzen. Einige widmeten sich der Robotik, der Musik, der Kulinarik oder der Politik. In einigen Angeboten konnte man auch der Kreativität freien Lauf lassen. Wie eben im Kurs «Feuerskulptur» oder bei der Verschönerung der Schulwände.
Im Gegensatz zur brennenden Kunst bleiben die Wandmalereien der Schüler in der KSM 3 bestehen und erinnern in Zukunft täglich an eine gelungene und spannende Projektwoche 2024.