Vom 100er-Club gab es einen Zustupf für den geschafften Aufstieg in die 2. Liga. Am Jugendfest durfte der FC Villmergen feiern und viele Gratulationen empfangen. Mittendrin gibts eine schlechte Nachricht.
Simone Antonelli macht sich spätabends auf den Weg vom ...
Vom 100er-Club gab es einen Zustupf für den geschafften Aufstieg in die 2. Liga. Am Jugendfest durfte der FC Villmergen feiern und viele Gratulationen empfangen. Mittendrin gibts eine schlechte Nachricht.
Simone Antonelli macht sich spätabends auf den Weg vom Jugendfest nach Hause. Antonelli, der mit Sandro Meyer das Trainerduo beim FC Villmergen bildet, trägt das Aufsteigershirt. Unterwegs hauen ihn viele Menschen an und gratulieren ihm spontan. «Das war speziell und sehr cool. Am Jugendfest durften wir alle ganz viele schöne Worte und Gesten erleben. Dafür sind wir dankbar.» Die 1. Mannschaft des FC Villmergen feierte am Dienstag in einem Drama-Spiel gegen Frick (2:1 nach Verlängerung) den Aufstieg in die 2. Liga. Erstmals seit 1988 spielen die Badmatte-Kicker wieder in der höchsten Klasse im Kanton. Natürlich wird das gefeiert.
«Sehr oft Hühnerhaut»
Doch das Team musste auch bereit sein für ihren Einsatz in der FCV-Beiz am Jugendfest. Denn viele Spieler der 1. Mannschaft packten tatkräftig an. «Ich glaube, wir haben eine tolle Visitenkarte am Jugendfest abgegeben. Wie überall war auch unsere Beiz oftmals prall gefüllt», sagt Antonelli.
Am Donnerstag erhielt das Team zudem vom 100er-Club einen Aufstiegsbonus über 2000 Franken. «Der Support des Vereins beim Aufstieg in Frick, die vielen Gratulationen, das Jugendfest – ich hatte in den letzten Tagen sehr oft Hühnerhaut», sagt Antonelli. In diesen Tagen ist eine Sitzung beim FC Villmergen geplant, wie man nun weiter vorgeht. Es wird wohl nur punktuell Verstärkungen geben, Villmergen wird sich treu bleiben. «Dieses Team ist aufgestiegen und hat sich das verdient. Sie sollen auch spielen und Erfahrungen sammeln. Wir werden an unserer Philosophie festhalten», so Antonelli.
Goalie geht zum FC Muri
Ein Leistungsträger wird nicht mehr dabei sein. Goalie Shane Clerici – der einen gewichtigen Anteil am Aufstieg hatte – informierte das Team am Donnerstagabend, dass er zum FC Muri wechselt. «Er hat sich super integriert und sich den Entscheid nicht leicht gemacht», weiss Antonelli. Clerici fühlte sich wohl in Villmergen, doch er wollte mindestens in der 2. Liga spielen. Deshalb hat er vor Wochen schon zugesagt bei Muri. Nun hätte er aber auch mit Villmergen in jener Liga spielen können. «Muri ist ein Top-Team. Und Clerici ist ehrgeizig», so Antonelli.
--spr