Sechs Abstimmungsvorlagen, mit sechs wohlklingenden Titeln, acht nicht ganz einfachen Fragen und zwölf sich widersprechenden Argumentarien; so der Inhalt des Abstimmungscouverts vom 8. März.
Die Zeit, sich zu informieren und eine fundierte Meinung zu bilden, nach ...
Sechs Abstimmungsvorlagen, mit sechs wohlklingenden Titeln, acht nicht ganz einfachen Fragen und zwölf sich widersprechenden Argumentarien; so der Inhalt des Abstimmungscouverts vom 8. März.
Die Zeit, sich zu informieren und eine fundierte Meinung zu bilden, nach den Festtagen, während der Sportferien und der Fasnacht, ist äusserts knapp für die meisten von uns. Und jetzt? Was tun? Das Couvert aufs Altpapier legen oder einfach mal das ankreuzen, was gut tönt? Bitte nicht. Nehmen Sie sich stattdessen einen kurzen Moment Zeit und überlegen Sie sich, was Ihnen persönlich wichtig ist. Wie sollen die Schweiz und unsere Gesellschaft aussehen, damit Sie sich darin wohlfühlen? Es geht dabei um Werte, für die wir einstehen wollen und deren Respektieren wir auch von anderen erwarten: Gegenseitige Rücksichtnahme, Toleranz, Sicherheit, Hochachten der direkten Demokratie und die Förderung des familiären und gesellschaftlichen Zusammenhalts untereinander. Genau deshalb bleibe ich mir treu und sage am kommenden Abstimmungssonntag des 8. März sechs Mal Nein. Wir sollten uns nicht von schönen Verpackungen zu pseudofortschrittlichen, teuren und unnötigen Verfassungs- und Gesetzesänderungen verleiten lassen, deren unschöne Risiken und Nebenwirkungen auf der Packungsbeilage fehlen.
Karin Koch Wick, Grossrätin, Die Mitte, Bremgarten