Dachsanierung des Schulhauses Hübel kurz vor Abschluss
Die Verantwortlichen und die involvierten Unternehmen haben Gas gegeben. Nach etwas mehr als drei Monaten sind die nötigen Arbeiten abgeschlossen. Dabei handelte sich um eine sehr spezielle Dachkonstruktion, ...
Dachsanierung des Schulhauses Hübel kurz vor Abschluss
Die Verantwortlichen und die involvierten Unternehmen haben Gas gegeben. Nach etwas mehr als drei Monaten sind die nötigen Arbeiten abgeschlossen. Dabei handelte sich um eine sehr spezielle Dachkonstruktion, wie man gemerkt hat.
Das Ziegeldach des alten Schulhauses Hübel (Baujahr 1909 bis 1912) musste saniert werden. Mit der Erneuerung der Ziegeleindeckung musste das Dach auch energetisch saniert werden. Die Arbeiten nahm man zum Anlass, um zusätzliche Lukarnen einzubauen, falls man das Dachgeschoss später einmal als Schulraum nützen möchte.
Die Gemeindeversammlung hat am 17. November letzten Jahres der Dachsanierung im alten Schulhaus Hübel zugestimmt. Nach dessen Rechtskraft sind die Projektverantwortlichen «in die Hosen gestiegen» und haben die Umsetzung an die Hand genommen. Ziel war es, mit den Bauarbeiten bereits während der Sommerferien zu beginnen. Bis dahin mussten das Baubewilligungsverfahren, die Projektpläne und die Arbeitsvergaben durchgeführt werden.
Mit gehöriger Portion «Berufsstolz» am Werk
Am 8. Juli hat der Gerüstbauer seine Arbeiten aufgenommen und das Schulhaus eingerüstet. Im Anschluss haben die Hauptarbeiten wie Abbrucharbeiten, Isolationsarbeiten, Spengler- und Malerarbeiten begonnen, um nur einige Gewerke zu nennen. In der letzten Herbstferienwoche konnte das Gerüst wieder demontiert werden. Die Umgebung präsentiert sich fast wieder im ursprünglichen Zustand. Einzig, dass das Schulhaus Hübel mit seinen zurzeit noch glänzenden Kupfereinfassungen und den neuen Ziegeln in neuem Glanz erstrahlt und von weit her gut zu sehen ist. Diese glänzende Erscheinung ist, wie bei fast allem, vorübergehend.
Im Rahmen eines Apéros hat sich der Gemeinderat letzte Woche bei den Handwerkern für ihre sehr gute Arbeit bedankt. Die nicht alltägliche Dachstuhlkonstruktion hat einige Details an den Tag gebracht, welche die heutigen Lernenden nur noch aus Plänen oder Fotos kennen. Bei Baustellenbesuchen merkte man, dass unter den Handwerkern eine gute Portion «Berufsstolz» vorhanden war. Die vielen nicht alltäglichen Details lösten sie mit innovativen Lösungen und grosser Sorgfalt. Der Gemeinderat dankt allen Handwerkern, welche dazu beigetragen haben, dass diese Dachsanierung innerhalb von 14 Wochen durchgeführt werden konnte.
Aktuell laufen noch die letzten Innenausbauarbeiten im Dachgeschoss, welche bis Ende Oktober ebenfalls abgeschlossen sein sollten. --chh/gk