Auf den ersten Blick sieht der Einfränkler, mit dem kürzlich im Burki-Bistro in der Burkertsmatt in Widen bezahlt wurde, echt aus. Bei genauerer Betrachtung wird aber offensichtlich: Er ist leichter, ist minim kleiner und hat einen höheren Rand. Es handelt sich um keinen echten ...
Auf den ersten Blick sieht der Einfränkler, mit dem kürzlich im Burki-Bistro in der Burkertsmatt in Widen bezahlt wurde, echt aus. Bei genauerer Betrachtung wird aber offensichtlich: Er ist leichter, ist minim kleiner und hat einen höheren Rand. Es handelt sich um keinen echten Schweizer Franken. «Mit grosser Wahrscheinlichkeit wurden mehrere Geldstücke gestanzt und hergestellt», ist Georg Nafzger überzeugt. Dem Betriebsleiter des Sportzentrums Burkertsmatt ist es daher wichtig, darauf aufmerksam zu machen. «Es ist anzunehmen, dass mit diesen Münzen auch woanders in Geschäften bezahlt wird oder wurde und nicht allen aufgefallen ist.»
«Wer wie der Bistro-Besitzer mit Falschgeld um seine Leistungen geprellt wird, kann eine Anzeige wegen In-Umlauf-Setzens falschen Geldes erstatten», erklärt Bernhard Graser. Im Aargau ist dafür die Kantonspolizei zuständig, so der Kapo-Sprecher. «Egal, ob Einfränkler oder Tausendernote – wir nehmen die Anzeige entgegen und leiten Ermittlungen ein.» Denn auch er sagt, dass sich unter Umständen damit Zusammenhänge zu anderen, bereits angezeigten Fällen herstellen, was wiederum die Ermittlungen begünstigt. --sab