Die Kuzeb-Betreiber kommen ihrem Spendenziel immer näher
Noch rund 53 000 Franken fehlen, dann hat der Verein sein grosses Ziel erreicht. Der Kaufvertrag wurde derweil bereits unterschrieben. Dennoch will man jetzt keinesfalls nachlassen.
Zweifel ...
Die Kuzeb-Betreiber kommen ihrem Spendenziel immer näher
Noch rund 53 000 Franken fehlen, dann hat der Verein sein grosses Ziel erreicht. Der Kaufvertrag wurde derweil bereits unterschrieben. Dennoch will man jetzt keinesfalls nachlassen.
Zweifel daran, dass das autonome Kulturzentrum in den Besitz seiner langjährigen Betreiber übergeht, gibt es kaum mehr. Zwar fehlt noch eine Summe von gut 53 000 Franken, bis das ausgerufene Spendenziel von einer halben Million erreicht ist, doch die Betreiber geben bereits bekannt, dass der Kaufvertrag mit der Besitzerfamilie unterzeichnet wurde. «Die Anzahlung wurde schon geleistet», erzählt Vereinsmitglied Tobias Estermann.
Noch zweieinhalb Monate Zeit
3,75 Millionen Franken ist dem Nutzerkollektiv des Kuzeb die ehemalige Kleiderfabrik wert. Wobei sie den Löwenanteil dieser Summe einem anonymen Grossspender verdanken. Gleich 3,25 Millionen steuert dieser bei – unter der Bedingung, dass der Verein die restliche halbe Million aufbringen kann. Was mit grösster Wahrscheinlichkeit gelingen dürfte. «Rein theoretisch könnte der Kauf noch scheitern, das ist aber extrem unwahrscheinlich», sagt Estermann.
Mittels Aktionen, Spendenaufrufen, Kampagnen, Events, Merchandising und vielem mehr ist es den Vereinsmitgliedern unter der Kampagne «Kuzeb bleibt» in den vergangenen Wochen gelungen, rund 447 000 Franken zu sammeln. Für die restlichen 53 000 Franken hat der Verein gemäss Vereinbarung mit den Verkäufern und dem Grossinvestor noch bis Ende September Zeit. «Wir rechnen derzeit aber damit, dass wir das Ziel schon früher erreichen», sagt Estermann.
Auch darüber hinaus ist man beim Kulturzentrum-Kollektiv allerdings weiterhin um jeden Franken froh. «Wir brauchen beispielsweise zusätzlich Geld für Notariats- und Anwaltskosten sowie für allfällige weitere Kosten, die bei einer Handänderung auf uns zukommen», sagt das Vereinsmitglied. Die Kampagne läuft also noch eine Weile weiter – doch den 19. und 20. September, an denen die Verantwortlichen den Erwerb ihrer Liegenschaft mit einem Festival feiern wollen, können sich sämtliche Sympathisanten schon einmal dick in der Agenda anstreichen. --huy