Sechs Jahre lang gehörte Kimi Käppeli von der RS Freiamt zum Nationalkader. Jetzt gibt er seinen Rücktritt vom internationalen Ringen bekannt. «Mein Ziel war immer eine Medaille an einem grossen Turnier. Ich muss mir eingestehen, dass es unrealistisch ist, das zu ...
Sechs Jahre lang gehörte Kimi Käppeli von der RS Freiamt zum Nationalkader. Jetzt gibt er seinen Rücktritt vom internationalen Ringen bekannt. «Mein Ziel war immer eine Medaille an einem grossen Turnier. Ich muss mir eingestehen, dass es unrealistisch ist, das zu erreichen», sagt der 22-jährige Mühlauer. «Vor allem, weil das mein letztes Jahr in der U23-Altersklasse ist. Natürlich könnte ich mir andere Ziele auf internationaler Ebene setzen. Aber der Aufwand ist einfach zu gross.» Er blickt aber dankbar auf seine Zeit im Nationalkader zurück. «In dieser Zeit durfte ich unzählige wertvolle Erfahrungen sammeln und Momente erleben, die mich ein Leben lang prägen werden. Insgesamt durfte ich die Schweiz an fünf Europa- und Weltmeisterschaften vertreten.» Seine besten Ergebnisse waren ein 9. Platz bei einer U20-Europameisterschaft und ein 12. Rang bei einer U20-Weltmeisterschaft. Besonders in Erinnerung bleibt ihm seine erste EM 2022 in Rom. «Es war schon sehr speziell, zum ersten Mal auf so grosser Bühne zu ringen.»
Für die RS Freiamt bleibt Käppeli aktiv. «Auf nationaler Ebene habe ich noch Ziele. Jetzt habe ich mehr Zeit, sie intensiver zu verfolgen.» --jl